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Ereignisse 2011

SHG Linz erhält Gesundheitspreis 2011

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Eine freudige vorweihnachtliche Überraschung konnte pro homine Obmann Mag. Ewald Kreuzer der Generalversammlung, die am 9.12.2011 tagte, mitteilen. Die von ihm vor 10 Jahren gegründete und vom Verein pro homine begleitete Selbsthilfegruppe Linz für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige erhielt den 2. Preis des von der Stadt Linz vergebenen Gesundheitspreises. Die Preisverleihung wird am 13. Februar 2012 um 17 Uhr im Renaissance-Saal des Alten Rathauses Linz durch Frau Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal erfolgen.

Dank für Engagement

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Eine besondere Ehrung wurde pro homine Mitglied Ilse Ahammer zuteil.

Als Dank für ihre langjährige Tätigkeit als Kontaktperson der Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige überreichte ihr Vereinsobmann Mag. Ewald Kreuzer bei der letzten Generalver-sammlung ein Geschenk und bedankte sich unter starkem Applaus der Anwesenden für ihr großes Engagement bei der Gestaltung der Freizeitaktivitäten der SHG Steyr.

Weihnachtsfeier

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Alle Jahre wieder lädt der Verein pro homine seine Mitglieder und auch Gäste zu seiner traditionellen Weihnachtsfeier ein, die heuer im festlich geschmückten Saal im Steyrer Gasthaus Pöckhacker am Wiesenberg stattfand. 22 Personen nahmen daran teil. Das pro homine "Weihnachtsengel" in Gestalt von Marianne Buhl verteilte an alle anwesenden Vereinsmitglieder liebevoll gestaltete Weihnachtspäckchen mit kleinen Überraschungen. Nach dem gemeinsamen Festessen wurden besinnliche Texte vorgetragen und adventliche Lieder gesungen, die unsere "Losensteiner Rosi" auf ihrer Ziehharmonika stimmungsvoll begleitete.

Generalversammlung

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Bei der heurigen Generalversammlung am 9.12.2011 im Steyrer Gasthaus Pöchhacker konnte pro homine Obmann Mag. Ewald Kreuzer insgesamt 22 Vereinsmitglieder und Gäste begrüßen. Auch die Leiter bzw. Co-Leiter der pro homine Selbsthilfegruppen von Linz, Wels und Steyr waren anwesend. Nach einer multimedialen Powerpoint-Präsentation über die zahlreichen Vereinsaktivitäten im Jahr 2011 berichteten die Vorstandsmitglieder in Form eines Round-Table-Gespräches über ihre Tätigkeiten.

Die Generalversammlung beschloss, Anfang Jänner 2012 eine ganztägige "Zukunftswerkstatt" abzuhalten, bei der die personellen, organisatorischen und inhaltlichen Weichen für die künftige Vereinsarbeit von pro homine gestellt werden sollen. Die Ergebnisse dieser Zukunftskonferenz werden dann im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung, die im Jänner oder Februar 2012 stattfinden soll, allen pro homine Mitgliedern präsentiert und zur Abstimmung vorgelegt. Auch die Neuwahl des künftigen Vereinsvorstandes wird dabei erfolgen.

15 Jahre Selbsthilfegruppe Steyr

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Für Freitag, den 18. November 2011, hatte der Vereinsvorstand alle aktuellen und früheren Teilnehmenden an der Selbsthilfegruppe sowie Freunde, Unterstützende und mit uns verbundene Organisationen ins Gasthaus Zöchling eingeladen, das 15-jährige Bestehen der Steyrer SHG zu feiern.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von einem Schülerchor der Musikhauptschule Steyr unter Leitung von Frau Manuela Forster (siehe Foto), unterstützt von P. Ransom Pereira auf der Gitarre. Stadträtin Ingrid Weixlberger, zuständig für soziale Angelegenheiten, brachte in einem persönlichen Grußwort ihre Wertschätzung für die Arbeit von pro homine zum Ausdruck. Während der Leiter der SHG, Mag. Franz Rathmair, die Treffen und Angebote der Gruppe kurz vorstellte, präsentierte Obmann Mag. Ewald Kreuzer in einem längeren multimedialen Rückblick das Wirken von pro homine in den letzten 15 Jahren.

In allen Beiträgen, wie auch in zahlreichen schriftlich eingegangenen Grußworten wurde deutlich, wie wichtig das Angebot der Selbsthilfegruppe sowie die sonstige Arbeit des Vereins ist, um mitzuhelfen, dass die Lebensqualität psychisch belasteter Menschen verbessert wird.

Ein Bericht des Regionalfernsehens RTV über die Feier steht auf der Videoseite unserer Homepage zur Verfügung stehen. Weitere Fotos

Interessiertes Publikum

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Am jährlich stattfindenden Welttag der Psychischen Gesundheit, dem 10. Oktober, veranstaltete der Verein pro homine heuer einen öffentlichen Vortragsabend in Steyr. In Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Dominikanerhaus, in dem auch die monatlichen Treffen der Selbsthilfegruppe stattfinden, sollte anhand des Vortrags „Was hilft bei Depressionen?“ eine höhere Sensibilisierung der Gesellschaft für Menschen mit psychischen Krankheiten erreicht werden.

Mag. Ewald Kreuzer, Obmann des Vereins pro homine, referierte vor etwa 50 interessierten Zuhörenden über die gegenwärtigen Trends zunehmender psychischer Belastungen (global, in Europa und in Österreich), über Kennzeichen einer depressiven Erkrankung und, vor allem, wie Betroffene und Angehörige dazu beitragen können, diese schwere Zeit zu überwinden. Er verwies darauf, dass es sich dabei um eine anerkannte Krankheit handle, die jedoch behandelbar und auch heilbar sei. Fast die Hälfte der Betroffenen nähmen aber leider keiner ärztliche oder therapeutische Hilfe in Anspruch.

Nach einem Frage-Antwort-Block stellte noch der Leiter der Steyrer SHG, Mag. Franz Rathmair, die Gruppe und ihre Angebote anhand dreier Schwerpunkte näher vor: 1. die monatlichen Gruppenabende selbst und wie sie gewöhnlich ablaufen; 2. die dazwischen angebotenen Freizeitaktivitäten (mit einigen Bildern vergangener Unternehmungen); 3. die zur Verfügung gestellten Ressourcen. Eine Betroffene, die selbst sechs Jahre lang die Gruppe besucht und aktiv mitgearbeitet hatte, gab spontan Zeugnis, wie sehr ihr dieses Angebot neben der medizinischen Behandlung geholfen habe.

Eine Gruppe Schülerinnen der HLW Steyr unter der Leitung von Frau Derflinger-Traxler sorgten im Anschluss für das nett gestaltete Buffet. Dieses wurde noch von vielen Gäste genutzt, auch um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Audioaufnahmen des Abends bzw. Visuelles finden Sie im Archiv.

pro homine in den Medien

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Anlässlich des bevorstehenden 15-Jahr-Jubiläums der Selbsthilfegruppe Steyr sowie des seit 10 Jahren stattfindenden Treffens der Linzer SHG gab es vor kurzem mehrere Interviews mit lokalen Zeitungen in Steyr sowie eine Pressekonferenz in Linz. Die Redakteurinnen, mit den wir sprachen, nahmen sich zum Teil sehr viel Zeit und schenkten uns und unserem Anliegen volle Aufmerksamkeit. Mehrere Medien berichteten sehr objektiv über unsere Arbeit – am besten, Sie lesen die Artikel selbst im Pressearchiv nach.

Das Foto zeigt die Plakette neben dem vom Verein pro homine gesponserten Pfirsichbaum auf der Streuobstwiese der Stadt Steyr in der Himmlitzer Au. „Psychische Gesundheit beginnt beim Luftholen!“ ist eine simple, aber profunde Weisheit aus dem Erfahrungsschatz der Menschheit. Dass der Baum wächst und gedeiht, davon konnte sich einige Teilnehmende der SHG Steyr bei einem Spaziergang nach Unterhimmel überzeugen.

Spiegelungen

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Vor genau dieser malerischen Kulisse von Traunstein, Traunsee und Schloss Ort, wo sich die Strahlen der Abendsonne am Berg und das Schloss im Wasser spiegeln, trafen sich vor kurzem die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter der Selbsthilfegruppen in Linz, Steyr und Wels zu einem mehrstündigen Austausch. Dieses so genannte Reflexionstreffen findet zweimal im Jahr statt und dient dazu, den Leitenden ein Forum zu bieten, wo sie sich über spezielle Situationen in den SHGs austauschen können. Auch andere Punkte wie bevorstehende Veranstaltungen kamen nicht zu kurz.

Natürlich trägt solch eine Zeit auch maßgeblich zur Teambildung bei! Deshalb waren wir alle ganz besonders für die Einladung einer Leiterin dankbar, auf ihrer Veranda vor dieser wunderbaren Naturkulisse und gut mit wohlschmeckenden Speisen versorgt, dieses Treffen abhalten zu können. Der Obmann von pro homine, Mag. Ewald Kreuzer, moderierte mit viel Wertschätzung für das Team und großem Feingefühl den Nachmittag mit den insgesamt acht Teilnehmenden. Allen, die dabei waren, nochmals ein Dankeschön für euren Beitrag!

Nette Runde

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Bereits vor einer Woche war als Freizeitaktivität der Steyrer Selbsthilfegruppe vereinbart, Minigolfspielen zu gehen. Als sich dann abzeichnete, dass gerade jener Tag zum Hitzerekordtag 2011 werden würde (es hatte dann tatsächlich 35“ oder 36° C!), verschoben wir kurzfristig das Golfen um eine Woche. Der neue Termin stellte sich als ein Nachmittag und Abend mit Traumwetter heraus.

Zwei Vierergruppen von SHG-Teilnehmenden und Freunden von pro homine spielten einen Durchgang über den Minigolfplatz am Resthof in Steyr, der allen sehr gefiel. Es war eine lustige Zeit, mit oftmals total überraschten Gesichtern, wenn der Ball unerwarteterweise beim ersten Schlag im Loch landete! Danach saßen wir im Gastgarten noch etwas beisammen und lernten uns beim lockeren Austausch besser kennen.

Eine Person, die das erste Mal bei einer pro homine Freizeitaktivität dabei war, meinte zum Schluss: „Es war ein sehr mutmachendes, schönes Beisammensein. Ich habe mich in dieser netten Runde wirklich wohlgefühlt.“ (Die achte Person stand hinter der Kamera – Franz Rathmair)

Der Vorstand tagt

An einem Freitagnachmittag, zu einem Zeitpunkt, wenn viele Feierabend machen und noch zum Baden gehen, traf sich in Steyr der vollständige pro-homine-Vorstand für eine Sitzung.

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An Tagesordnungspunkten fehlte es nicht: Berichte über die Selbsthilfegruppen in Wels, Linz und Steyr standen genau so auf dem Programm wie etwa die Planung der 15-Jahr-Feier am 10. Oktober, Fragen der Homepage-Optimierung und Datensicherung, oder ein Feilen an den Richtlinien für Abschlussgespräche mit Praktikanten und Praktikantinnen, die in den Gruppen mitarbeiten – um nur einen kleinen Teil zu nennen.

Und so geschah es, dass die sechs Personen unter der Leitung von Obmann Ewald Kreuzer erst nach sechs Stunden die Besprechung für beendet erklärten … fleißig, fleißig! Danke, liebes Vorstandsteam, für euren Einsatz!

PS: Gönnt euch auch mal eine kleine Pause bei euren langen Sitzungen!

Beim Heurigen

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Am Freitag, den 15. Juli, stand das nächste besondere Ereignis für pro homine Mitglieder und Freunde an: ein gemütliches Zusammensitzen beim Heurigen. Auch heuer trafen sich alle, die der Einladung gefolgt waren, in der Sepplhub, einem urigen Mostheurigen am Rande von Steyr. Schlussendlich waren es mehr als 20 Personen, die in der Stub’n die Jause genossen und miteinander in angeregte Gespräche vertieft waren.

Die musikalischen Beiträge von Rosa (Ziehharmonika), ihrem Mann (ebenfalls auf der steirischen Harmonika) sowie Johannes (Klarinette) verlockten viele zum Mitsingen. Spontan wurden Witze gerissen und miteinander gelacht. Darüber hinaus legten die Anwesenden etwas Geld zusammen für die Menschen im Horn von Afrika, die von einer akuten Hungersnot bedroht sind. Obmann Ewald Kreuzer wird die gesamte Spendensumme von 66 EUR an die Caritas-Afrikahilfe überweisen.

Es war eine „lustige Eicht“ – danke den Organisatoren des pro homine Vorstandes und allen Teilnehmenden! Bis zum nächsten Mal bei besonderen pro homine Anlässen – wie zum Beispiel die 15-Jahr-Feier der SHG Steyr am 10. Oktober!

pro homine fliegt aus

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In diesem Jahr „flogen“ Teilnehmende der Selbsthilfegruppen in Linz, Wels und Steyr, sowie Gruppenleitende, Freunde und Angehörige, ins schöne Eferdinger Becken. An die 20 Personen trafen sich um 12 Uhr Mittag beim Gasthaus Lackner, Brandstatt 5, direkt an der Donau gelegen, wo wir hervorragend speisten. Von dort ging es dann im Konvoi zum „Garten der Geheimnisse“ in Stroheim, keine 10 km entfernt.

In diesem Garten ließ es sich gut aufhalten! Auf Tausenden von Quadratmetern leicht abfallenden Geländes war ein Blumenbeet nach dem anderen und lud zum Staunen und Fotografieren ein.

Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Torte konnten wir dann im Schatten den Nachmittag ausklingen lassen. Obmann Ewald Kreuzer informierte noch ein wenig über geplante Aktivitäten des Vereins und drückte seine Freude darüber aus, dass der Ausflug dank der ausgezeichneten Vorbereitung der Welser SHG so gut gelungen war.

Fotos vom Ausflug. Hier klicken für einige Blumenimpressionen aus dem „Garten der Geheimnisse“

Alkoholismus und das familiäre Umfeld

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Unter diesem Thema stand das letzte Treffen der SHG Steyr am Pfingstmontag. Unser Gastreferent war Dieter Reichert vom Blauen Kreuz Österreich, Alkoholismusexperte und Lebensberater mit Schwerpunkt Suchtberatung.

Er verstand es ausgezeichnet, über Alkoholmissbrauch und die damit verbundenen Dynamiken in Familien und im sonstigen Umfeld zu informieren. Ganz praktisch ging der Referent auch auf Fragen von Angehörigen ein, etwa wie sie sich verhalten können, um die eigene Co-Abhängigkeit zu überwinden. Oder, wie sie konstruktiv und sehr konsequent dazu beizutragen können, dass Alkoholkranke in ihrem Umfeld die nötige Motivation aufbringen, sich helfen zu lassen, um trocken zu werden.

Alles in allem ein sehr gelungenes Sonderprogramm der Selbsthilfegruppe.

pro-homine-Folder fertig

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Vor kurzem ist der pro-homine-Folder gedruckt worden und steht bald in allen Gruppen zur Verteilung bereit.

Er eignet sich sehr gut zum Vorstellen der Ziele und Angebote des Vereins und der Selbsthilfegruppen in Linz, Wels und Steyr.

Wer ihn vorab schon auf dem Bildschirm betrachten möchte, kann ihn durch einen Klick auf das Folder-Bild als PDF-Datei herunterladen.



Malnachmittag

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Zu unserer Freude hat sich Sylvia Schicho, WIFI-Trainerin und Maltherapeutin, angeboten mit unserer Steyrer Gruppe einen „Malnachmittag“ auf Selbstkostenbasis zu gestalten. Sie nahm auch alle Utensilien für uns mit. Und so brauchten wir uns nur um 13 Uhr in dem bereits für uns vorbereiteten Raum einzufinden, der freundlicherweise vom WIFI in der Außenstelle HM82 zur Verfügung gestellt wurde.

Mit Begeisterung machten sich sieben Malerinnen und Maler (mit Gruppenleiter Franz sogar acht) ans Werk. Es ging sehr „farbenprächtig“ zu und wir hatten viel Spaß dabei. Obwohl anfangs so alle ihre Zweifel hatten, ob die Bilder auch gelingen würden, waren letztendlich alle zufrieden damit. Den Abschluss dieses lehrreichen, lustigen Nachmittags bildete ein Besuch im benachbarten Lokal.

Da einige Personen Interesse an einer Fortsetzung gezeigt hatten, könnte es sein, dass nochmals ein Malnachmittag angeboten wird. Wenn der neue Termin zustande kommt, werden wir ihn auf der Homepage unter „Ankündigungen“ veröffentlichen.

Und schon wieder ein Ausflug...

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Am 1. Mai 2011 unternahm die Selbsthilfegruppe Steyr einen Ausflug auf die Hohe Dirn. Um 14 Uhr trafen sich auf dem letzten Parkplatz 12 Personen und ein Hund. Eine Teilnehmerin hat einen Schlüssel für den Schranken der Forststraße und konnte daher mit dem Auto bis zur „Schosserhütte“ hochfahren und diejenigen die nicht gehen wollten oder konnten, mitnehmen. Die Restlichen gingen gemütlich zirka 45 Minuten zu Fuß.

Bei der Hütte angekommen, entschlossen sich vier Leute noch weiter bis zum Gipfel zu gehen. Anschließend saß die gesamte Gruppe in einem kleinen Extrastüberl der Hütte bei angeregtem Gespräch zusammen. Das Wetter war leider bewölkt und so entging uns die sonst traumhafte Fernsicht. Allerdings hatten wir auch das Glück, dass es erst beim Zurückgehen zu regnen anfing. Gegen 18 Uhr waren wir alle wieder am Ausgangspunkt bei unseren Autos angelangt.

Der Gruppe hat dieses aufbauende Gemeinschaftserlebnis, gerade an einem Sonntag, sehr gut getan und es wurde der Wunsch geäußert, dies öfters zu machen.

Reflexionstreffen

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Die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter der drei Selbsthilfegruppen treffen sich zweimal im Jahr, um über Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Anliegen zu besprechen.

Unter der Leitung von Mag. Ewald Kreuzer traf sich diese Gruppe zuletzt in Steyr. Neben dem Berichten, wie es in Linz, Wels und Steyr mit den monatlichen SHG-Treffen geht, wurden gemeinsame Aktivitäten des nächsten halben Jahres geplant und die neuesten Entwicklungen hinsichtlich der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins pro homine erörtert bzw. Feedback gegeben.

Das Treffen fand in den Räumen einer freikirchlichen Gemeinde statt, welche die Arbeit des überkonfessionellen Vereins schätzt und unterstützt. (FR)

pro homine bei Steyrer Sozialplattformtreffen

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In der Stadt Steyr gibt es seit Jahrzehnten ein gut funktionierendes Netzwerk verschiedener sozialer Einrichtungen, Institutionen und Vereine, sowie von Initiativen und Einzelpersonen, die zum Allgemeinwohl beitragen wollen. Zweimal jährlich treffen sich Vertreterinnen und Vertreter in einer „Sozialplattform“, um neue Initiativen vorzustellen, sich kennenzulernen und noch besser untereinander zu vernetzen.

Beim letzten Treffen am 21.3.2011, an dem etwa 80 Personen teilnahmen, waren der Vereinsvorstand von pro homine bzw. die Mitarbeitenden mit drei Personen vertreten: Mag. Wolfgang Glaser, Mag. Ewald Kreuzer (beide Bildmitte) und der Fotograf auf der anderen Seite der Kamera, Franz Rathmair. Dieser vermerkt auch noch: „Als erstmaliger Teilnehmer staunte ich über die Breite der Angebote und Dienstleistungen im sozialen Bereich, die von der öffentlichen Hand wie auch von vielen privaten Institutionen mit viel Einsatz geleistet werden.“ (FR)

Teamwork an Homepage und PR-Maßnahmen

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Einige Stunden feilte am 5. März eine Arbeitsgruppe des Vereins pro homine am Inhalt wie auch am neuen Design der Website. Es wurden zahlreiche Änderungen besprochen und die meisten an Ort und Stelle umgesetzt. Da der Computer dabei war und ein Internetzugang zur Verfügung stand, ließen sich die Änderung sofort auf den Server laden.

Im zweiten Teil des Arbeitstreffens coachte uns freundlicherweise Christian Obermüller (links hinten) bei der Erarbeitung von Präsentationsmaterialien des Vereins. Mit diesen wollen wir Interessenten auf ansprechende Art und Weise über unsere Arbeit informieren und sie als Sponsoren gewinnen. (FR)

Leitungswechsel in der Selbsthilfegruppe Steyr

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Beim letzten Treffen der Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige am 14.02.2011 übergab pro homine Obmann Mag. Ewald Kreuzer die Leitung der Gruppe offiziell an Mag. Franz Rathmair. Symbolisch überreichte er ihm dabei den Schlüssel des Dominikanerhauses, in dem die Gruppentreffen jeden zweiten Montag im Monat um 19.30 Uhr stattfinden.

"Ich wünsche dir, dass du immer auch den Schlüssel zu den Herzen der Gruppenteilnehmer findest und sie durch dein Verständnis, deine Geduld und deine Phantasie öffnen kannst", drückte Ewald Kreuzer, der die Selbsthilfegruppe vor 15 Jahren gegründet hatte, seine Hoffnung aus.

Franz Rathmair ist beruflich als Trainer in der Erwachsenenbildung tätig und bringt langjährige seelsorgerische Erfahrung in seine neue Aufgabe als Gruppenleiter mit. Auch sein computertechnisches Talent stellt er dem Verein pro homine als Webmaster der neu gestalteten Homepage zur Verfügung. Wir wünschen unserem neuen Mitarbeiter viel Freude und alles Gute für seine wichtigen Aufgabenbereiche. (EK)

Erweiterte Vorstandsklausur

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Der Vorstand und die Verantwortlichen der drei Selbsthilfegruppen gingen am Samstag, den 5. Februar, miteinander in Steyr in Klausur. Moderiert wurde das Treffen von der Kommunikations-trainerin Mag. Sonja Strauß, die sich freundlicherweise in den Dienst der guten Sache stellte.

Hauptthemen waren die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit und des Fundraisings, damit 2011 die Dienstleistungen des Vereins nicht nur fortgeführt sondern sogar noch ausgebaut werden können. An der Überarbeitung der Homepage wird bereits gearbeitet, eine Arbeitsgruppe trifft sich erneut in vier Wochen. Weiter ging es um die Erweiterung und stärkere Einbeziehung des pro homine Fachbeirats, auf den wir nach Bedarf zurückgreifen können.

Fotos

Vortrag: Wege aus der Depression

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Am Donnerstag, 20.01.2011, hielt der Gründer und Obmann von pro homine, Mag. Ewald Kreuzer, seines Zeichens Dipl. Lebensberater, im PGA Frauengesundheits-zentrum Wels ein Referat zum Thema „Wege aus der Depression“. Es freute ihn sehr, dass so viele interessierte und betroffene Menschen zu dem Vortrag kamen und dass auch nachher manche mit dem Verein Kontakt aufnahmen.

Jeder vierte Mensch ist laut Weltgesundheits-organisation zumindest ein Mal in seinem Leben ernsthaft psychisch krank. Doch in einer Welt, wo nur Leistung und Funktionieren zählen, werden Menschen mit Depressionen und anderen psychischen Problemen schnell als Außenseiter, Drückeberger oder Versagende abgestempelt.

Viele Betroffene fühlen sich sozial ausgegrenzt und trauen sich über ihr psychisches Leiden nicht öffentlich zu reden. Auch Angehörige fühlen sich oft rat- und hilflos. In diesem sehr lebenspraktischen Vortrag wurden Wege aus der Depression aufgezeigt und hilfreiche Tipps gegeben, wie trotz psychischer Belastungen ein erfülltes Leben gestaltet werden kann.

Download einer Zusammenfassung des Referats. Fotos der Veranstaltung.