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Ereignisse 2012

Im Radio Rede und Antwort stehen

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Am 29. November hatte unser Obmann, Mag. Ewald Kreuzer, die Gelegenheit, in einer Lebenshilfe-Sendung von Radio Maria etwas über Depressionen zu sagen und anschließend für Hörerreaktionen live zur Verfügung zu stehen.

Eine Aufzeichnung dieser ca. 1 Stunde dauernden Sendung finden Sie im Archiv.

Weihnachtsfeier

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Die Weihnachtsfeier des Vereins am 7. Dezember im Gasthof Pöchhacker in Steyr brachte Mitglieder, Gruppenleitende sowie Freunde von pro homine aus Linz, Steyr und Umgebung zusammen. Obmann Mag. Ewald Kreuzer gab mit einer Bild-Präsentation einen Rückblick über die Aktivitäten in den letzten zwölf Monaten. Nach dem vorzüglichen und reichlichen Abendessen bekamen alle Anwesenden ein kleines Geschenk. Verschiedene Beiträge – manche lustig, anderer von ernsterer Natur – bereicherten den letzten Teil des adventlichen Abends. (Fotos über den Abend)

pro homine auf dem Podium

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Podiumsdiskussion (v. l.): Gertraud Leitner-Fischlauer (Leiterin der Selbsthilfegruppe Linz), Silvia Dirnberger-Puchner (Psychotherapeutin), Hertha Mayr (Oberärztin, Wagner Jauregg), Claudia Riedler (Moderatorin OÖN), Doris Forman (Beraterin AK-Consult), Georg Michenthaler (Sozialforscher)

Zu viel Stress gehört zu den aggressivsten Altmachern. Deshalb stand dieses Thema im Mittelpunkt der Schlussveranstaltung der großen OÖN-Serie „So werden wir 100“. Am Montag, den 22. Oktober, fand eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema statt, mit Podiumsdiskussion und anschließender Beantwortung von Fragen aus dem Publikum.

Als Einstieg in das Thema lud Frau Forman alle Besucher gleich mal zu einer praktischen Übung ein zu dem Thema, was unsere Stressquellen sind:
1. Frage: Wo fließt meine Energie hin?
2. Frage: Woraus schöpfe ich Energie?

Ergebnis niederschreiben und gegenüberstellen (in Form von Tortendiagrammen.) Diese praktische Übung war wirklich sehr aufschlussreich. Wer bis hierher gelesen hat, den möchte ich daher gleich einladen, diese Übung selbst auszuprobieren!

Die OÖN schrieb: „Leidenschaft, Fachverstand und großes soziales G’spür zeigten die Teilnehmer am Podium bei der ‚So werden wir 100‘-Abschlussveranstaltung ‚Stress lass nach‘ am Montagabend vor hundert interessierten Zuschauern in der Arbeiterkammer Linz“.

Ich, Gertraud, war mit dabei und kann dieser Aussage nur zustimmen, genau so habe ich es auch empfunden!

Was die Seele kränkt, macht den Körper krank

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Auch in diesem Jahr setzte pro homine in Steyr wieder einen öffentlichen Impuls in zeitlicher Nähe zum "Tag der psychischen Gesundheit", indem die Leitung der Selbsthilfegruppe einen Vortragsabend im Dominikanersaal organisierte. Als Gastrednerin konnte Brigitte Wakolbinger, Physiotherapeutin in Windischgarsten, gewonnen werden. Sie referierte vor etwa 80 Interessierten zum Thema "Was die Seele kränkt, macht den Körper krank".

Brigitte Wakolbinger verwies auf die Ergebnisse zahlreicher Forschungsprojekte, welche aufzeigen, wie der Körper auf Stress und seelische Verletzungen mit der Ausschüttung zahlreicher Hormone reagiere. Wenn dies oft und lange genug geschehe, würden wir unweigerlich auch körperlich krank werden.

Die Referentin sprach sowohl sachlich und kompetent über diese Zusammenhänge, als auch sehr persönlich über ihre eigene Erfahrungen. Hatte sie doch selbst harte „Wüstenzeiten" in ihrem Leben kennengelernt und unter einem Burnout gelitten. Aus dieser persönlichen Erfahrung heraus verwies sie in ihrem Vortrag nicht nur auf die Bedeutung von gesunder Ernährung, genügend Bewegung, von Wasseranwendungen und Heilkräutern entsprechend dem Beispiel von Pfarrer Kneipp, sondern auch auf die Wichtigkeit der Selbstwahrnehmung, der Vergebung, die wir anderen schenken, sowie auf das Friedenschließen mit unserem Schöpfer.

Im Vorspann zum Referat stellte Mag. Ewald Kreuzer die Tätigkeit des Vereins pro homine sowie die Aktivitäten und Ziele der örtlichen Selbsthilfegruppe vor. Ein Schriftentisch von pro homine sowie ein Büchertisch von Brigitte Wakolbinger, die auch als Autorin tätig ist, ergänzten das Angebot des Abends. (Fotos der Veranstaltung sowie die Audioaufnahme des Vortrags.)

pro homine Pressekonferenz in Linz

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Am 3.10.2012 lud der Verein pro homine zu der von unserem Pressereferenten Mag. Wolfgang Glaser organisierten alljährlichen Pressekonferenz in den Ursulinenhof Linz. Neben Vertretern der Printmedien (Neue Kronen Zeitung, Kirchenzeitung der Diözese Linz) waren auch Vertreter der elektronischen Medien (Radio Arabella, Welle 1) anwesend.

Obmann Mag. Ewald Kreuzer informierte über die Tätigkeit des Vereins pro homine und die Selbsthilfegruppen in Steyr, Linz und Wels. Er betonte die Wichtigkeit, über psychische Erkrankungen und Suizid auch in der Öffentlichkeit zu reden, um diese Themen zu enttabuisieren. Gertraud Leitner-Fischlauer, die seit 5 Jahren die Selbsthilfegruppe Linz leitet, schilderte ihre Erfahrungen und gab Statements von Betroffenen wieder. Im Anschluss an die Pressekonferenz stand Obmann Kreuzer den Radio-Journalisten für Interviews zur Verfügung, die auf Welle 1 und in Radio Arabella gesendet wurden.

Fotos

Bewegung gut gegen Depressionen

Wie der ORF meldet, zeigt eine Studie der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg einen eindeutigen Zusammenhang zwischen häufigem Wandern und einer Verringerung von Depressivität.

Obmann Mag. Ewald Kreuzer schreibt in einer E-Mail an die SHG-Begleitenden:

„Nun ist es sozusagen "amtlich", d.h. wissenschaftlich erwiesen: Wanderungen in der Natur helfen gegen Depressionen!
Was wir seit Jahren in unseren SHGs und im Verein pro homine praktizieren (übrigens damals auf Empfehlung unseres Fachbeirates Dr. Bach und aus einer personellen und zeitlichen Engpass-Situation heraus entstanden), wurde nun in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen.“

Den ORF-Artikel finden Sie hier.

Linzer SHG macht Ausflug

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Vor kurzem machten fast ein Dutzend SHG-Teilnehmende und die Gruppenleiterin Gertraud Leitner-Fischlauer einen Ausflug in Form einer kleinen Wanderung. Gertraud berichtet:
„Wir haben uns um 15.00 Uhr beim Petrinum getroffen und sind von dort zur Marienquelle hinauf gewandert. Wir hatten wunderbares Wanderwetter. Bei den Quellen haben wir uns mit frischem Quellwasser gelabt und bei der unteren Quelle haben wir sogar gesungen.
Über den Biobauernhof Berghof Linz ging es später wieder hinunter. Auf dem Rückweg sind wir noch im Wia z’haus Lehner eingekehrt. Insgesamt waren wir 12 Personen – und der Schäferhund Dusty, der uns begleitete. Gegen 20 Uhr am Abend wurde es etwas frisch.

Mein Fazit: Wir haben den Tag genossen! Es sind auch schon wieder Ideen für eine weitere Wanderung entstanden.“

Keine Sommermüdigkeit

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Auch während des Sommers bieten die Selbsthilfegruppen in Wels und Steyr Gruppentreffen für Betroffene und Angehörige an, nur die SHG Linz legt im August wegen Betriebsurlaub im Vereinszentrum eine Pause ein. Der Vorstand traf sich fast vollzählig ebenfalls mitten im Hochsommer für eine Planungsbesprechung.

Neben dem Rückblick auf vergangene Aktivitäten standen vor allem die Vorbereitung der öffentlichen Veranstaltungen im Herbst auf dem Programm. Wir besprachen die Pressekonferenz in Linz am 4. Oktober und den Vortrag zum Thema Burnout am 10. Oktober, ebenfalls in der Landeshauptstadt. In Steyr findet am 8. Oktober eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Bildungshaus Dominikanerhaus statt – Thema des Vortrags von Physiotherapeutin Brigitte Wakolbinger: „Was die Seele kränkt, macht den Leib krank“. Rechtzeitig vor den Veranstaltungen wird es noch schriftliche bzw. E-Mail-Einladungen an unseren Freundeskreis sowie Informationen über die öffentlichen Medien geben.

Heuriger gut besucht

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Zum dritten Mal fanden sich Selbsthilfegruppen-teilnehmende sowie Angehörige, Freunde, Vereins- und Vorstandsmitglieder von pro homine zum Sommerheurigen in der Sepplhub, einem urigen Lokal am Rand von Steyr, zu einem gemütlichen Abend zusammen. Obmann Ewald Kreuzer freut sich, dass die Zahl derer, die die Einladung zu diesem Sommer-Event annahmen, erneut gestiegen ist: „Unsere Freizeitangebote erfreuen sich großer Beliebtheit, ein gutes Zeichen für den Wunsch nach Gemeinschaft auch über die Gruppentreffen hinaus.“

Nach bodenständiger Kost und angeregten Gesprächen an den Tischen stellten sich die Anwesenden in einer Vorstellrunde kurz vor. Franz Rathmair, Leiter der SHG Steyr, zeigte Bilder vom Vereinsausflug ins „Tal der Feitelmacher“, informierte per Beamer über die Angebote auf der Homepage und wünschte mit einer lustigen Powerpoint-Präsentation „weiterhin einen guten Flug durch 2012 und einen schönen Abend“.

Im Tal der Feitelmacher

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Der Ausflug des Vereins führte uns diesmal ins „Tal der Feitelmacher“, das heißt ins schöne und enge Tal des Trattenbachs. Nicht weit weg von Steyr gelegen, gab es in diesem Ort jahrhundertelang eine blühende Kleinindustrie: das Herstellen von Taschenfeiteln. Auch heute noch werden in einem Schaubetrieb bzw. in echten Betrieben noch Taschenmesser erzeugt. Unter welchen harten Bedingungen das vor Jahrhunderten vor sich ging, davon konnten wir uns bei einer über zweistündigen Führung durch das Dorf und die diversen Betriebe ein gutes Bild machen. Am Ende konnten sich alle, die wollten, noch selbst einen Feitel zusammenstellen und die letzten Handgriffe dazu verrichten.

Der Einladung an die Selbsthilfegruppen in Linz, Wels und Steyr waren 25 Personen gefolgt. Teilnehmende der Gruppen, Mitarbeitende, Mitglieder des Vorstandes und Vereins, sowie Freunde und Angehörige erlebten einen hochsommerlichen und schönen Tag. Das Programm begann mit einem Mittagessen im Gasthaus Klausriegler unterhalb des Schobersteins. Nach der Tour durch das Museumsdorf schloss der Ausflug mit einer Jause im Gasthaus Marxrieser im nahen Losenstein. Da die Burgruine Losenstein unmittelbar daneben ist, nahmen einige Personen die Gelegenheit wahr, auf historischem Boden den Blick auf das Ennstal zu richten.

Eine kleine Zusammenstellung von Fotos vom Ausflug finden Sie hier im Fotoarchiv.

Wechsel im Fachbeirat

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Herzlich willkommen!

Als Fachbeirat dürfen wir Herrn Primar Univ. Prof. Dr. Hans Rittmannsberger von der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg Linz begrüßen. Er wird unserem pro-homine-Team an Begleitenden für Fragen im Bereich der Psychiatrie zur Verfügung stehen. Wir bedanken uns recht herzlich und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!


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Vielen Dank!

Auf diesem Wege möchten wir uns auch recht herzlich bei Herrn Univ. Prof. Dr. Michael Bach bedanken, der uns bisher als Fachbeirat zur Verfügung gestanden ist. Aufgrund seines beruflichen Standortwechsels weg von Steyr, wo er am Krankenhaus der Psychiatrie vorstand, hat er seine Funktion als Fachbeirat zurückgelegt.

pro homine trifft pro mente

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Vor Kurzem wurden pro-homine-Obmann Ewald Kreuzer und der Leiter der pro-homine-SHG Steyr, Franz Rathmair, von der pro-mente-Selbsthilfegruppe „Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter (HPE)“, eingeladen, über die Arbeit des Vereins zu berichten. Die HPE-Gruppe trifft sich seit Jahren unter der Leitung von Susanne Löbl einmal im Monat in der Psychosozialen Beratungsstelle, Schiffmeistergasse 8, Steyr. Anhand einer kurzen Bild-Präsentation und dann durch einen persönlichen Bericht gab Ewald Kreuzer Einblick in die Geschichte und das Werden von pro homine.

„Von den anwesenden Angehörigen erfuhren wir manches über die Herausforderungen, mit denen Eltern, Partner oder Kinder psychisch Erkrankter konfrontiert sind,“ reflektiert Franz Rathmair diese Begegnung. „Es ist so wichtig für betroffene Angehörige, dass sie sich in einer Gruppe von Menschen aussprechen können, die mit sehr ähnlichen Nöten konfrontiert sind.“

Von beiden repräsentierten Selbsthilfegruppen wurde der Wunsch ausgesprochen, weiter im Kontakt miteinander zu bleiben und zukünftig noch mehr die Zusammenarbeit zu suchen.

Vorstandstreffen im Lichtblick

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Der im Jänner neu gewählte und vergrößerte Vorstand traf sich zu seiner ersten Arbeitssitzung, an der sieben der acht Funktionäre teilnahmen (Fotograf nicht im Bild). Erstmals fand das Treffen im Begegnungszentrum Lichtblick statt, das sich als sehr gut geeigneter Tagungsort herausstellte. Für das Vorstandsmitglied im Rollstuhl war eigens eine Rampe gebaut worden, um einige Stufen beim Eingang zu überwinden.

Thematisch beschäftigte sich der Vorstand mit der Förderung der Arbeit der Selbsthilfegruppen in Linz, Wels und Steyr, mit den Dauerthemen Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen, Mitgliedergewinnung, sowie mit dem Pro und Contra einer Ausweitung der Arbeit auf weitere Standorte und mit der Planung von vereinsweiten Veranstaltungen im nächsten halben Jahr.

Mit Vorfreude wird auf den jährlichen Vereinsausflug (diesmal am 16. Juni und voraussichtlich in das Nationalpark-Kalkalpen-Gebiet) und den Sommer-Heurigen (am 20. Juli in Steyr) geschaut, die wieder für alle Mitglieder, Angehörigen und Freunde von pro homine organisiert werden, und die der Vertiefung der Gemeinschaft untereinander dienen.

Mal etwas anderes

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Für manche der sieben Personen der SHG Steyr, die sich kürzlich beim Kino trafen, um einen lustigen Film miteinander anzuschauen („Ziemlich beste Freunde“), war es schon lange her, dass sie das letzte Mal einen Film im Kino ansahen. Aber es war ein voller Erfolg – das schallende Lachen kam nicht zu kurz. Beim Nachgespräch und Plaudern in einem Lokal im Anschluss an den Film wurde noch länger gelacht.

Etwas ganz anderes stand für zwei SHG-Gruppenbegleiter diese Woche auf dem Programm: Im Zentrum des Dachverbands der oberösterreichischen Selbsthilfegruppen in Linz konnten Christian und Franz ein ganztägiges Seminar besuchen, das dazu gedacht war, mit der Vielfalt innerhalb der Gruppen noch besser umgehen zu lernen. Der Tag bot auch einen guten Einblick in das bunte Feld der verschiedenen Selbsthilfegruppen in unserem Bundesland. In OÖ gibt es 400 verschiedene SHGs, die mit dem Dachverband in Verbindung stehen.

Das SHG-Begleitteam tagt

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Etwa alle sechs Monate treffen sich alle SHG-Begleiterinnern und Begleiter (Leitende und Co-Leitende) der Gruppen in Linz, Wels und Steyr zu einem Erfahrungsaustausch. Durch das Gespräch über verschiedene Situationen in den Gruppen sollen die SHG-Begleitenden in ihrer wichtigen Rollen gestärkt und ihre Möglichkeiten, unterschiedlichen Situationen gerecht zu werden, erweitert werden. Auch andere, die Vereinsarbeit betreffende Punkte, kommen immer wieder auf die Tagesordnung.

Das letzte Treffen fand vor Kurzem im schönen Hausruck statt, wo ein Teammitglied wohnt. Wir genossen die Gastfreundschaft und erlebten eine intensive Zeit. Dabei wendeten die Teammitglieder unter Einbeziehung der Fahrzeit sieben bis acht Stunden ihrer Freizeit unentgeltlich auf. Pro homine lebt von dieser Art des Einsatzes.

Nachtwächterführung

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Aus Anlass des 15-Jahr-Jubiläums der SHG Steyr hatte der Verein pro homine von Gemeinderat Ing. Hack von Steyr-touristik.at einen Gutschein für eine Nachtwächterführung geschenkt bekommen. Die Gruppenteilnehmer waren schon gespannt auf diese besondere Freizeitaktivität, da manche noch nie an einer Stadtführung teilgenommen hatten.

Mitte Februar wurde der Gutschein eingelöst, als über ein Dutzend Freunde von pro homine und Teilnehmende der SHG zwei interessante Stunden mit Frau Göd, einer kompetenten "Nachtwächterin", erlebten.

Die Tour begann beim Rathaus, von wo wir hinauf zur Stadtpfarrkirche marschierten. Es galt, die 228 Stufen des Kirchturms zu bezwingen, um dann von oben auf das winterliche Steyr hinabsehen zu können. Durch den Stadtgraben ging es weiter zur Handel-Mazzetti-Promenade und dem Werndl-Denkmal. Über das Schloss Lamberg, Zwischenbrücken und durch die Enge Gasse führte der Weg zurück zum Rathaus, immer mit dem fachkundigen Kommentar der Stadtführerin.

Die Nachtwächterführung war schon einmal für einen Termin vor zwei Wochen angesetzt worden. Wegen der extremen Kälte wurde sie verschoben. Diesmal konnten wir den Rundgang bei angenehmeren Temperaturen machen und dadurch auch mehr genießen. (FR)

Weitere Fotos von der Führung hier.

Preisverleihung

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Am Montag, 13. Februar 2012 fand die Verleihung des Gesundheitspreis der Stadt Linz im Rahmen eines Festaktes im Alten Rathaus statt. Mit diesem Preis werden jedes Jahr herausragende Leistungen im Gesundheitswesen gewürdigt. Wie die Stadt bekanntgab, wurden insgesamt 26 Projekte eingereicht. Davon acht in der Kategorie „Krankenanstalten“, sieben in der Kategorie „Gesundheits-einrichtungen, Initiativen, Betriebe“ und elf in der Kategorie „Schulen, Bildungseinrichtungen“. Die Selbsthilfegruppe von pro homine in Linz gewann den 2. Preis in der letztgenannten Kategorie.

Bei der Preisverleihung waren Mitarbeitende und Teilnehmende der SHG Linz ebenso vertreten wie Vorstandsmitglieder. Gertraud Leitner-Fischlauer, Leiterin der Linzer Gruppe, Ing. Christian Snetivy, Co-Leiter, und Obmann Mag. Ewald Kreuzer nahmen für pro homine den Preis in Empfang.

Die Linzer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige wurde vor 10 Jahren von pro homine Obmann Mag. Ewald Kreuzer gegründet. Die ersten Treffen fanden in den Räumlichkeiten des PGA Linz statt, dann in der OÖ. Gebietskrankenkasse. Seit mehreren Jahren trifft sich die SHG Linz im Vereinszentrum der Stadt Linz in der Weißenwolf-Straße 17a (neben dem Diakonissen-Krankenhaus) jeden 4. Mittwoch im Monat um 19.00 Uhr.

"Die Zuerkennung des Gesundheitspreises der Stadt Linz ist eine Wertschätzung für das engagierte und ehrenamtliche Mitarbeiterteam von pro homine und eine Ermutigung zum Ausbau unserer Aktivitäten", freute sich Obmann Ewald Kreuzer über die Nominierung der Jury. Namens des Vereines pro homine dankte er der Linzer Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal, die den Preis überreichte und herzlich dazu gratulierte.

Weitere Fotos finden Sie auf unserer Archivseite Preisverleihung. (Foto: Stadt Linz)

Neuer Vorstand gewählt

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Bei der Generalversammlung des Vereins am 28.1.2012 wurde ein achtköpfiger Vorstand gewählt, um für die nächsten zwei Jahre die Geschicke von pro homine zu lenken:

Mag. Ewald Kreuzer wurde in seiner Obmann-Funktion wiedergewählt, ebenso der Stellvertreter Mag. Wolfgang Glaser, der Finanzreferent Christian Pramhas sowie dessen Stellvertreter Johannes Gasplmayr. In die neu geschaffene Funktion der Schriftleitung wurde MMag. Renate Burgholzer berufen. Erstmals vertritt auch jeweils eine Person aus den drei Selbsthilfegruppen diese Regionen: Gertraud Leitner-Fischlauer (Linz), Ursula Rohrmoser (Wels) und Mag. Franz Rathmair (Steyr).

Marianne Buhl hatte viele Jahre aktiv im Bereich des Mitgliederservice im Vorstand mitgearbeitet und schied nun auf eigenen Wunsch aus. Obmann Kreuzer dankte ihr ganz herzlich für ihren großartigen Einsatz und überreichte ein kleines Geschenk.

Fleißige Zukunftsarbeit

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Nur vom Mittagessen und kurzen Pausen unterbrochen war die pro-homine-Zukunftswerkstatt, die am 8. Jänner im Seminarhotel Forsthof in Sierning stattfand. Der komplette Vorstand und einige weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiteten dabei in einem Klima der gegenseitigen Wertschätzung wichtige Beschlüsse für die gedeihliche Weiterarbeit des Vereins.

Unter Leitung von Mag. Sonja Strauß, pro homine Fachbeirätin für Kommunikation, Organisation und Public Relations, wurde die Organisationsstruktur des Vereins, insbesondere des Vorstandes, überarbeitet. Bei der in einigen Wochen stattfindenden außerordentlichen Generalversammlung werden die Mitglieder auch über einige Veränderungen in den Statuten abstimmen, welche die neue Struktur besser widerspiegeln sollen.

Des Weiteren wurde an den Vereinszielen für 2012-13 "gefeilt", wobei diese Arbeit nicht beendet ist, sondern weiter vom Vorstand verfolgt werden wird. Mit Freude wurde über die Entgegennahme des Gesundheitspreises der Stadt Linz gesprochen, an der sieben Personen von pro homine teilnehmen werden.