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Zusammenarbeit | Ereignisse 2012

Zusammenarbeit

pro homine auf dem Podium

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Podiumsdiskussion (v. l.): Gertraud Leitner-Fischlauer (Leiterin der Selbsthilfegruppe Linz), Silvia Dirnberger-Puchner (Psychotherapeutin), Hertha Mayr (Oberärztin, Wagner Jauregg), Claudia Riedler (Moderatorin OÖN), Doris Forman (Beraterin AK-Consult), Georg Michenthaler (Sozialforscher)

Zu viel Stress gehört zu den aggressivsten Altmachern. Deshalb stand dieses Thema im Mittelpunkt der Schlussveranstaltung der großen OÖN-Serie „So werden wir 100“. Am Montag, den 22. Oktober, fand eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema statt, mit Podiumsdiskussion und anschließender Beantwortung von Fragen aus dem Publikum.

Als Einstieg in das Thema lud Frau Forman alle Besucher gleich mal zu einer praktischen Übung ein zu dem Thema, was unsere Stressquellen sind:
1. Frage: Wo fließt meine Energie hin?
2. Frage: Woraus schöpfe ich Energie?

Ergebnis niederschreiben und gegenüberstellen (in Form von Tortendiagrammen.) Diese praktische Übung war wirklich sehr aufschlussreich. Wer bis hierher gelesen hat, den möchte ich daher gleich einladen, diese Übung selbst auszuprobieren!

Die OÖN schrieb: „Leidenschaft, Fachverstand und großes soziales G’spür zeigten die Teilnehmer am Podium bei der ‚So werden wir 100‘-Abschlussveranstaltung ‚Stress lass nach‘ am Montagabend vor hundert interessierten Zuschauern in der Arbeiterkammer Linz“.

Ich, Gertraud, war mit dabei und kann dieser Aussage nur zustimmen, genau so habe ich es auch empfunden!

pro homine trifft pro mente

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Vor Kurzem wurden pro-homine-Obmann Ewald Kreuzer und der Leiter der pro-homine-SHG Steyr, Franz Rathmair, von der pro-mente-Selbsthilfegruppe „Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter (HPE)“, eingeladen, über die Arbeit des Vereins zu berichten. Die HPE-Gruppe trifft sich seit Jahren unter der Leitung von Susanne Löbl einmal im Monat in der Psychosozialen Beratungsstelle, Schiffmeistergasse 8, Steyr. Anhand einer kurzen Bild-Präsentation und dann durch einen persönlichen Bericht gab Ewald Kreuzer Einblick in die Geschichte und das Werden von pro homine.

„Von den anwesenden Angehörigen erfuhren wir manches über die Herausforderungen, mit denen Eltern, Partner oder Kinder psychisch Erkrankter konfrontiert sind,“ reflektiert Franz Rathmair diese Begegnung. „Es ist so wichtig für betroffene Angehörige, dass sie sich in einer Gruppe von Menschen aussprechen können, die mit sehr ähnlichen Nöten konfrontiert sind.“

Von beiden repräsentierten Selbsthilfegruppen wurde der Wunsch ausgesprochen, weiter im Kontakt miteinander zu bleiben und zukünftig noch mehr die Zusammenarbeit zu suchen.