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Linz | Ereignisse 2014

Tag der Begegnung in Linz

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Am 4. Juli 2014 fand auf der Linzer Landstraße zwischen Taubenmarkt und Mozartkreuzung der „Tag der Begegnung“ statt. Die Absicht der verschiedenen Behinderten-organisationen war es, auf sich aufmerksam zu machen, Hemmschwellen abzubauen und mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Dafür ließen sie sich viele kreative Ideen einfallen.

Pro homine machte auf das Thema Depression aufmerksam. Dazu wurden Passanten gebeten, mitzuteilen, was ihnen über schwierige Zeiten hinweghalf. Diese Ideen haben wir schriftlich festgehalten, um sie an die Besucher unserer Gruppe weiterzugeben.

Als Dankeschön für das Teilen ihrer Gedanken wurden die Personen dann eingeladen, einen Gutschein (für einen kostenlosen Besuch der Selbsthilfegruppe) aus unserem Korb zu ziehen. Da auf jedem dieser Gutscheine ein motivierender Spruch stand, machte das Ziehen den Passanten riesigen Spaß. Die Kombination von vorangegangenem offenem, persönlichem Gespräch und der Freude und Neugier „Was werde ich denn für einen Text ziehen?“ führte zu schönen, berührenden Momenten. (Gertraud Leitner-Fischlauer)

Museumsbesuch im Ennstal

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Wie bei der Weihnachtsfeier angekündigt, hat die begeisterte Krippenbauerin Rosina Gruber ihr Museum für 15 Personen aus den SHG in Steyr und Linz geöffnet. Der Ausflug nach Großraming, das sich heute bedeckt und föhnig präsentierte (11 Grad bei der Rückfahrt), zeigte uns anhand der vielen Krippen, die Rosina Gruber im Laufe von 30 Jahren alle selbst gemacht hatte, wie ein Hobby zu etwas sehr Umfassendem und Heilsamem werden kann.

Die Künstlerin hat es geschafft, ihre ganze Lebensgeschichte und auch die nicht rosigen Umstände ihres Lebens in den Krippenszenen zu integrieren und so gleichsam im Laufe der Zeit zu verarbeiten. Die Führung durch die Ausstellung, das Herzeigen und Erklären von Hintergründigem aber auch Technischem, machte ihr offensichtlich viel Freude.

Einige Besucher waren schon mal im Krippenmuseum gewesen, für andere war es das erste Mal. Alle aber staunten über so viel Kreativität, Begeisterung und Ausdauer, wie sie sich in diesen Produkten der Regsamkeit des Geistes und der Hände ausdrückten. Eine gemütliche Zeit im nahegelegenen Café rundete den Ausflug ins Ennstal ab. Vielen Dank an Rosina für die Führung, an Ilse für die Koordination, an die Teilnehmenden für ihr Interesse! Fotos