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Öffentlichkeitsarbeit | Das Neueste bei pro homine 2016

Öffentlichkeitsarbeit

Tag der Begegnung schafft Verständnis für Menschen mit Behinderung

Linz2017
„Menschen mit Behinderung sind oft mit sozialer Ausgrenzung und Vorurteilen konfrontiert. Isolation und Vorurteile kann man am besten durch direkte Begegnung abbauen“ meint Mag. Wolfgang Glaser, Obmann-Stellvertreter von pro homine.

Gemeinsam mit dem Behinderten-koordinator der Stadt Linz, Ing. MAS Ewald Reinthaler, organisierte Wolfgang Glaser nun bereits schon zum achten Mal den „Tag der Begegnung“.

„Mit dem Tag der Begegnung wollen wir aufzeigen, dass Menschen mit Behinderung ein selbstverständlicher und wichtiger Teil unserer Gesellschaft sind“, erklärt Glaser.

An dem Tag der Begegnung, der dieses Jahr am 30. Juni 2017 stattfand, traten zahlreiche Behindertenorganisationen durch verschiedenste Aktionen und auf kreative Weise an der Linzer Landstraße von 10 bis 15 Uhr mit der Bevölkerung in Kontakt und machten auf die Situation von Menschen mit Behinderung aufmerksam.

Auch dieses Jahr hat sich der Verein pro homine mit einem Stand am Tag der Begegnung in Linz beteiligt. Vertreten hat pro homine dabei die Obmann-Stellvertreterin Gina Obermüller und es ergaben sich wieder viele interessante Gespräche. Beteiligt am Tag der Begegnung waren weiters die Selbstbestimmt-Leben-Initiative OÖ, die Miteinander GmbH, der Verein Marathon, Diakoniewerk Gallneukirchen, Gut Verstanden GmbH und die Plattform für bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in OÖ sowie die Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung.

Auch Künstler mit und ohne Behinderung, wie der blinde Liedermacher Walter Stöger, waren am Tag der Begegnung aktiv. Der nächste Tag der Begegnung wird am 14. September am Steyrer Stadtplatz von 9.30 Uhr bis 13 Uhr auch mit dem Verein pro homine stattfinden.

Fotos: Wolfgang Glaser

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Arbeitslos, aber nicht hoffnungslos!

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Die jährlich stattfindende Aktion zum „Tag der Arbeitslosen“ in Steyr fand heuer am 20. April 2017 statt. Daran beteiligte sich neben zahlreichen anderen Sozialorganisationen auch diesmal unser Verein pro homine sehr aktiv. Um 9 Uhr fand im Saal der Arbeiterkammer eine offene Pressekonferenz statt, bei der AMS, WKO, AK und ÖGB in Anwesenheit von Steyrs Vizebürgermeister Wilhelm Hauser über die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt in der Region Steyr informierten. Auch von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Personen kamen zu Wort. Offen wurde die schwierige Situation angesprochen, nach einem langen Krankenstand aufgrund einer psychischen Erkrankung wieder in den Arbeitsprozess einzusteigen. Ein „sanfter Wiedereinstieg“ (z.B. durch reduzierte Arbeitszeiten) könnte hier sehr hilfreich sein.
Viele gute Gespräche trotz eisigen Klimas
Von 10 – 12 Uhr standen vor dem Steyrer Kaufhaus City Point die sozialen Einrichtungen der Aktionsgemeinschaft mit Infoständen für Fragen und Gespräche der vorbeikommenden Passanten zur Verfügung. Unser pro homine Info-Tisch wurde von Obmann Ewald Kreuzer und Peer-Beraterin Ilse Ahammer betreut. Hier erhielten interessierte Menschen Folder und Infomaterial zu unseren Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige. Jeder durfte zusätzlich ein "Hoffnungs-Los" ziehen. Dies enthielt ein positives Sprichwort und einen Gutschein zum kostenlosen Besuch einer unserer Selbsthilfegruppen. In einem Interview mit RTV Steyr wies pro homine Obmann Ewald Kreuzer auf den Zusammenhang zwischen langer Arbeitslosigkeit und dem schwindenden Selbstwertgefühl eines Menschen hin, der sich nicht gebraucht und abgelehnt empfindet.
Eine besondere Herausforderung bildete in diesem Jahr das turbulente Aprilwetter. Bei einer Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt und einzelnen leichten Schneeschauern, konnte auch eine so "brennende“ Angelegenheit wie das Thema "Arbeitslosigkeit betrifft" zu wenig erwärmen. Trotz des kalten Wetters entstanden viele gute Gespräche und Kontakte.

Der Videobericht von RTV über diesen Tag, inklusive einem Beitrag von Mag. Ewald Kreuzer über pro Homines Beitrag zur Bewältigung der durch Arbeitslosigkeit ausgelösten oder verstärkten Depressionen, findet sich hier.

Bericht: Ilse Ahammer (+Fotos), Ewald Kreuzer, Christian Pramhas (obiges Bild)

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Aktionstag "Arbeitslosigkeit betrifft"

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Auch heuer findet in Steyr wieder ein Aktionstag vor dem 1. Mai zum Thema „ARBEITSLOSIGKEIT beTRIFFT!“ statt. Dreizehn verschiedene Einrichtungen, darunter pro homine, haben sich zu einer Aktionsgemeinschaft zusammengeschlossen und weisen von 10-12 Uhr vor dem City auf die Thematik hin. Um 9 Uhr gibt es eine Pressekonferenz im Saal der Arbeiterkammer. (Weitere Infos)

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Radio FRO lud pro homine zu Live-Studiogespräch

flexibleDer Linzer Radiosender FRO lud pro homine Obmann Ewald Kreuzer und Alexandra Brunner zu einem Live-Studiogespräch am 9.3.2017 um 18 Uhr in die Sendung FROzine. Der private Sender reagierte damit auf eine Aussendung, in der Pressereferent Wolfgang Glaser die Linzer Regionalmedien über die vom Verein pro homine in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Linz angebotenen Aktiv-Treffen für Menschen mit psychischen Problemen informierte. Diese finden unter der Leitung von Alexandra Brunner kostenlos unter dem Motto „Raus aus dem Tief – wieder rein ins Leben“ jeden zweiten Freitag im Monat jeweils von 16 bis 19 Uhr im Linzer Wissensturm (Kärntnerstraße 26) statt. Nähere Infos: Tel. 0680/2470922 und www.pro-homine.at/Aktivitaeten/Aktivtreff

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Tabu-Thema „Suizid“ offen angesprochen

Der Einladung zur Live-Sendung in Radio FRO sind wir gerne gefolgt. Moderator Michael Diesenreither zeigte sich sehr interessiert an der Tätigkeit unseres Vereines pro homine und den Beweggründen, die zu seiner Gründung vor mehr als 20 Jahren führten. In einem sehr lebendigen Interview schilderten die beiden Studiogäste ihre persönlichen Erfahrungen im Umgang mit psychisch kranken Menschen und deren Angehörigen. Dabei kamen auch „heiße Eisen“ wie das Tabu-Thema Suizid und dessen Prävention offen zur Sprache. Ebenso die Not vieler akut gefährdeter Menschen mit langen Wartezeiten bei Fachärzten, Psychotherapeuten und Spitalsaufnahmen. Obmann Ewald Kreuzer wies darauf hin, dass psychische Erkrankungen meist auch in einem Zusammenhang mit den sozialen Lebensumständen und dem wirtschaftlichen Leistungsdruck stehen.

“Eine Live-Sendung ist eine Herausforderung, die wir meiner Meinung nach sehr gut gemeistert haben. Ich hoffe, dass wir damit viele Menschen erreichen konnten“, meinte Alex. „Ich freue mich, dass Radio FRO auch für so wichtige Themen wie Depressionen und Suizidprävention offen ist und unserem Verein pro homine schon mehrmals die Möglichkeit gab, auf unsere Angebote der Beratung und Begleitung von Betroffenen und deren Angehörigen aufmerksam zu machen “, zeigte sich Ewald Kreuzer nach dieser Sendung sehr zufrieden.

Bericht: Ewald Kreuzer / Alexandra Brunner, Fotos: Michael Diesenreither (Radio FRO)

Link zum Nachhören in unserer Mediathek

Sendungsankündigung auf der Radio FRO Homepage.

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Kabarettist Nico Semsrott thematisiert Depression in seinem Programm

img_2281Unter dem Titel "Freude ist nur ein Mangel an Information" präsentierte der deutsche Kabarettist Nico Semsrott am 30. Jänner 2017 sein neuestes Programm im Posthof Linz. Er spielt darin einen depressiven Menschen, der die Welt aus seinem traurigen Blickwinkel betrachtet. Unser Verein pro homine war mit einem Info-Stand vertreten.

Bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn bauten Ewald Kreuzer, Wolfgang Glaser, Christian Pramhas, Ilse Ahammer und Christian Snetivy den pro homine Info-Stand im Foyer auf. Die zahlreichen vorwiegend jungen Besucher interessierten sich sehr für unser Informationsmaterial zum Thema Depression. Vor allem unsere angebotenen "Hoffnung-Lose" fanden großen Anklang. Diese Lose bestehen aus einem Gutschein für einen kostenlosen Besuch einer unserer Selbsthilfegruppen in Linz, Wels, Steyr oder Vöcklabruck sowie einem hoffnungsvollen, positiven Gedanken in Form eines Sprichwortes. Es ergaben sich viele interessante Gespräche und Begegnungen.

Nico Semsrott – bei uns vor allem durch seinen Auftritt in „Willkommen Österreich“ bekannt – spielt in seinem Kabarett-Programm einen depressiven Menschen, der die Welt aus seinem ureigensten Blickwinkel sieht. Er gilt als der traurigste Komiker der Welt. Sehr geistreich und intelligent brachte er viele der großen und kleinen Fragen unserer Welt genau auf den Punkt. Obwohl der Mann mit der Kapuze eigentlich ein Vorbild im Scheitern sein will, ist er einer der lustigsten Kabarettisten unserer Zeit und erhielt auch schon viele Preise.

Am Ende der Vorstellung besuchte uns dieser einzigartige, schwarzhumorige und kluge Komiker bei unserem pro homine Stand. Beim „small talk“ und Foto-Shooting erlebten wir Nico Semsrott als sehr sympathischen Menschen, dem wir für seine weitere Karriere als Kabarettist alles Gute wünschen!

Bericht: Ilse Ahammer (weitere Fotos), Ewald Kreuzer

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Kabarett mit Depression

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Der Kabarettist Nico Semsrott kommt am 30.1. 2017 mit seinem Programm „Freude ist nur ein Mangel an Information“ um 20 Uhr in den Linzer Posthof. Der Verein pro homine ist bei der Veranstaltung mit einen Infostand vertreten.

Der deutsche Kabarettist Nico Semsrott ist der wohl deprimierteste Komiker der Welt. Kein Wunder, versucht er doch verzweifelt, die wichtigsten Fragen des Lebens zu beantworten: Nicht immer machen die Antworten auf die Fragen des Lebens glücklich. Sein 90-minütiger Vortrag trägt dementsprechend den Titel "Freude ist nur ein Mangel an Information".

Die Presse behauptet, dass Semsrott etwas vom Lustigsten ist, was die deutschsprachige Kabarettszene momentan zu bieten hat. Auf jeden Fall ist das, was der Mann aus Hamburg mit der Kapuze da auf der Bühne treibt: einzigartig und intelligent. Obwohl er als staatlich nicht anerkannter Demotivationstrainer eigentlich ein Vorbild im Scheitern sein will, wird er mit Kabarett- und anderen Preisen überhäuft. Peinlich.

Aus Protest gegen den Erfolg überlegte er zunächst, die Arbeit komplett niederzulegen. Doch weil er andererseits keine Arbeitsplätze gefährden will, erneuert Semsrott sein Programm kontinuierlich. Die Inhalte ändern sich, die Stimmung bleibt: Im Laufe jeder Saison tauscht er fortwährend die Hälfte des Programms aus, es kommen jedes Jahr 45 Minuten hinzu, während 45 Minuten im Archiv verschwinden. Somit bleibt: eine ständig aktualisierte Fassung!

"Nicht viele schaffen es, mit einem solchen Depriprogramm derart gut zu unterhalten und dabei auch noch gesellschaftskritisch auf der Höhe der Zeit zu sein." (Kulturnews)

Deutscher Kleinkunstpreis 2017!

Eintritt: € 17/19/21 (Einzelpreis)

Foto: (c) Andreas Hopfgarten

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