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Öffentlichkeitsarbeit | Das Neueste bei pro homine

Öffentlichkeitsarbeit

Vortrag in Wolfsbach: Was Männer gerne leben lässt

Ewald
Auf Einladung der Kath. Männerbewegung des Dekanats Haag (NÖ) hielt pro homine Obmann Mag. Ewald Kreuzer am 31. Oktober 2017 einen Vortrag zum Thema „Was Männer gerne leben lässt.“ KMB-Dekanatsobmann Johann Kojeder begrüßte im Pfarrheim Wolfsbach die Delegierten der Männergruppen im Dekanat Haag.

In seinem eineinhalbstündigen Vortrag, den Ewald Kreuzer wegen technischen Ausfalls des Beamers nicht wie vorgesehen mit einer vorbereiteten PowerPoint-Präsentation gestalten konnte, sondern völlig frei hielt, referierte er darüber, was Menschen nach Forschungsergebnissen des Schweizer Psychologen Carl Gustav Jung glücklich macht: körperliche und geistige Gesundheit, gute zwischen-menschliche Beziehungen, befriedigende Lebens- und Arbeitsbedingungen, die Schönheiten des Lebens (Natur, Kunst, Musik, Hobbys etc.) genießen können, sowie eine philosophische bzw. religiöse Weltanschauung, die sich auch in schweren Lebenssituationen als hilfreich erweist.

Männliche Energien nützen
Anhand der vier männlichen Archetypen (König, Krieger, Magier, Liebhaber) wies der Vortragende auf die in jedem Mann vorhandenen schöpferischen Energien hin, die für ein erfülltes Leben als Mann genützt werden sollten. Ewald Kreuzer stellte die Aktivitäten des Vereins pro homine vor und wies insbesondere auf das Angebot begleiteter Selbsthilfegruppen hin, die allen Männern offen stehen, die an Depressionen oder Burnout leiden sowie auch deren Familienangehörigen. Ein Büchertisch mit vielen anregenden Informationen zur Gestaltung eines sinnerfüllten Lebens als Mann fand großes Interesse.

Bericht: Ewald Kreuzer, Fotos: Michael Obermüller

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Vortrag am Weltgesundheitstag: „Sind Depressionen gar keine Krankheit?“

Vortrag
Am 10. Oktober 2017, dem Internationalen Tag der psychischen Gesundheit, lud der Verein pro homine in den Festsaal des Dominikanerhauses Steyr zu einer abendlichen Veranstaltung, in deren Mittelpunkt ein Vortrag zum Thema Depression stand.

Vortrag zum Thema Depression
Als Auftakt hielten pro homine Obmann Ewald Kreuzer und Till Mairhofer vom Marlen Haushofer Literaturforum Steyr einen Vortrag unter dem Titel „Sind Depressionen gar keine Krankheit?“ Dabei kommentierten sie die in Form einer Power Point Präsentation präsentierten Aussagen von Literaten (Peter Handke, Franz Kafka), Philosophen (Jean Paul Sartre, Friedrich Nietzsche), Theologen (Dorothee Sölle) und Psychologen (C. G. Jung, Matthew Hutson, Viktor Frankl) zu verschiedenen Sichtweisen und Empfindungen von Depressionen sowie über jene Antriebskräfte, die dem Leben einen Sinn geben. Aufgelockert wurde diese intellektuell herausfordernde Darbietung durch eingespielte Musikvideos.

In der anschließenden Pause konnten sich die zahlreichen Besucher bei mehreren Info-Tischen über Fachliteratur zum Thema Depression und über die Aktivitäten des Vereins pro homine näher informieren. Peer-Beraterin Ilse Ahammer und Co-Leiterin Renate Burgholzer gaben gerne Auskunft über die Treffen der Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige.

Tombola und Buffet
Anschließend wurden bei einer Tombola die Gewinner der in den letzten Monaten vom Verein pro homine angebotenen „Hoffnungs-Lose“ ermittelt und attraktive Preise an die Gewinner vergeben (siehe eigener Bericht).

Mit einem Buffet, wunderbar zubereitet von Frau Erna Pramhas (100 belegte Brötchen) und von Frau Anush Asatryan aus Armenien (köstliche Mehlspeisen) klang die gut besuchte Veranstaltung aus. Für eine schwungvolle musikalische Umrahmung sorgten P. Paul Mühlberger (Keyboard) und Rosi Ziebermair (Ziehharmonika).

Bericht: Ewald Kreuzer, Fotos: Ilse Ahammer

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Hoffnungs-Los: Strahlende Gewinnerin bei Tombola

Gewinnerin
Erstmals in seiner Geschichte veranstaltete der Verein pro homine eine Tombola! Dafür wurden 800 Stück sogenannter „Hoffnungs-Lose“ produziert, die in den letzten Monaten zum Preis von € 5,- pro Los bei den Mitarbeitern des Vereins erworben werden konnten. Am Weltgesundheitstag wurden die Gewinner im Rahmen einer Tombola im Festsaal des Dominikanerhauses Steyr ermittelt.

Moderiert wurde die Tombola von Birgit Kastner, die als Leiterin dieses Projekts die Ziehung bravourös über die Bühne brachte, assistiert von Christian Pramhas, der als Organisations- und Finanzreferent die logistische Koordination des Losverkaufes und des Sponsorings innehatte. Als „Los-Zieher“ fungierten der jüngste und älteste Besucher aus dem Publikum.

Viele attraktive Preise gab es zu gewinnen: Bücher, Kinder- und Erwachsenenspiele, Körperpflegeprodukte, Wanderrucksäcke, viele Gutscheine für Restaurants, Autowäschen, Teilnahme an einer Tagesreise mit Reiseunternehmen, Übernachtung in einer Hotel-Suite für 2 Personen sowie zahlreiche Überraschungspreise. Als Hauptpreis winkte ein Geldbetrag von € 500,- in bar. Wir danken allen Sponsoren ganz herzlich!

Glückliche Gewinnerin des Hauptpreises – ein Geldbetrag in Höhe von € 500,- in bar – war Claudia Anzinger aus Brixlegg, die eigens zu dieser Veranstaltung von Tirol nach Steyr angereist war. pro homine Obmann Ewald Kreuzer gratulierte der strahlenden Gewinnern, die übrigens auch Vereinsmitglied ist, ganz herzlich!

Alle Gewinner, die nicht persönlich an diesem Abend anwesend waren, werden vom Verein pro homine telefonisch, schriftlich oder persönlich von der Ziehung ihres Gewinn-Loses verständigt. Außerdem werden alle Gewinn-Lose auf der Homepage des Vereins aufgelistet: www.pro-homine.at/los

Bericht: Ewald Kreuzer, Fotos: Ilse Ahammer

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Tag der Begegnung in Steyr

flexible
Bei dem schon zur Tradition gewordenen "Tag der Begegnung" am Steyrer Stadtplatz, der heuer am 14. September 2017 stattfand, war auch unser Verein pro homine wieder mit einem Info-Stand vor der „Alten Stadtapotheke“ vertreten. Diesen betreuten in gewohnter Weise Obmann Ewald Kreuzer und Peer-Beraterin Ilse Ahammer.

Die von pro homine Vize-Obmann Wolfgang Glaser initiierte jährliche Veranstaltung soll der persönlichen Begegnung zwischen Menschen mit Behinderung, Behindertenorganisationen und sogenannten "nicht behinderten Menschen" dienen. Eine Behinderung oder Beeinträchtigung kann in verschiedenen Formen auftreten, sowohl körperlich, als auch geistig oder seelisch.

Das Interesse war groß und es ergaben sich viele interessante und manchmal auch tief gehende Gespräche an unserem Stand. Die Presse bat unseren Vereinsobmann Ewald Kreuzer zu einem ausführlichen Interview (Link zu Beitrag in OÖN (Steyrer Zeitung) 15.9.2017). Gerade in der heutigen Zeit, wo in Oberösterreich die Suizidrate höher liegt als die der Verkehrstoten, ist eine psychische Beeinträchtigung ein hoch aktuellles Thema. Auch RTV Steyr gestaltete einen Filmbeitrag über diese Veranstaltung (Link zu Filmbeitrag RTV Steyr).

Fotos und Bericht: Ilse Ahammer

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Tag der Begegnung schafft Verständnis für Menschen mit Behinderung

Linz2017
„Menschen mit Behinderung sind oft mit sozialer Ausgrenzung und Vorurteilen konfrontiert. Isolation und Vorurteile kann man am besten durch direkte Begegnung abbauen“ meint Mag. Wolfgang Glaser, Obmann-Stellvertreter von pro homine.

Gemeinsam mit dem Behinderten-koordinator der Stadt Linz, Ing. MAS Ewald Reinthaler, organisierte Wolfgang Glaser nun bereits schon zum achten Mal den „Tag der Begegnung“.

„Mit dem Tag der Begegnung wollen wir aufzeigen, dass Menschen mit Behinderung ein selbstverständlicher und wichtiger Teil unserer Gesellschaft sind“, erklärt Glaser.

An dem Tag der Begegnung, der dieses Jahr am 30. Juni 2017 stattfand, traten zahlreiche Behindertenorganisationen durch verschiedenste Aktionen und auf kreative Weise an der Linzer Landstraße von 10 bis 15 Uhr mit der Bevölkerung in Kontakt und machten auf die Situation von Menschen mit Behinderung aufmerksam.

Auch dieses Jahr hat sich der Verein pro homine mit einem Stand am Tag der Begegnung in Linz beteiligt. Vertreten hat pro homine dabei die Obmann-Stellvertreterin Gina Obermüller und es ergaben sich wieder viele interessante Gespräche. Beteiligt am Tag der Begegnung waren weiters die Selbstbestimmt-Leben-Initiative OÖ, die Miteinander GmbH, der Verein Marathon, Diakoniewerk Gallneukirchen, Gut Verstanden GmbH und die Plattform für bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in OÖ sowie die Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung.

Auch Künstler mit und ohne Behinderung, wie der blinde Liedermacher Walter Stöger, waren am Tag der Begegnung aktiv. Der nächste Tag der Begegnung wird am 14. September am Steyrer Stadtplatz von 9.30 Uhr bis 13 Uhr auch mit dem Verein pro homine stattfinden.

Fotos: Wolfgang Glaser

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Arbeitslos, aber nicht hoffnungslos!

flexible
Die jährlich stattfindende Aktion zum „Tag der Arbeitslosen“ in Steyr fand heuer am 20. April 2017 statt. Daran beteiligte sich neben zahlreichen anderen Sozialorganisationen auch diesmal unser Verein pro homine sehr aktiv. Um 9 Uhr fand im Saal der Arbeiterkammer eine offene Pressekonferenz statt, bei der AMS, WKO, AK und ÖGB in Anwesenheit von Steyrs Vizebürgermeister Wilhelm Hauser über die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt in der Region Steyr informierten. Auch von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Personen kamen zu Wort. Offen wurde die schwierige Situation angesprochen, nach einem langen Krankenstand aufgrund einer psychischen Erkrankung wieder in den Arbeitsprozess einzusteigen. Ein „sanfter Wiedereinstieg“ (z.B. durch reduzierte Arbeitszeiten) könnte hier sehr hilfreich sein.
Viele gute Gespräche trotz eisigen Klimas
Von 10 – 12 Uhr standen vor dem Steyrer Kaufhaus City Point die sozialen Einrichtungen der Aktionsgemeinschaft mit Infoständen für Fragen und Gespräche der vorbeikommenden Passanten zur Verfügung. Unser pro homine Info-Tisch wurde von Obmann Ewald Kreuzer und Peer-Beraterin Ilse Ahammer betreut. Hier erhielten interessierte Menschen Folder und Infomaterial zu unseren Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige. Jeder durfte zusätzlich ein "Hoffnungs-Los" ziehen. Dies enthielt ein positives Sprichwort und einen Gutschein zum kostenlosen Besuch einer unserer Selbsthilfegruppen. In einem Interview mit RTV Steyr wies pro homine Obmann Ewald Kreuzer auf den Zusammenhang zwischen langer Arbeitslosigkeit und dem schwindenden Selbstwertgefühl eines Menschen hin, der sich nicht gebraucht und abgelehnt empfindet.
Eine besondere Herausforderung bildete in diesem Jahr das turbulente Aprilwetter. Bei einer Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt und einzelnen leichten Schneeschauern, konnte auch eine so "brennende“ Angelegenheit wie das Thema "Arbeitslosigkeit betrifft" zu wenig erwärmen. Trotz des kalten Wetters entstanden viele gute Gespräche und Kontakte.

Der Videobericht von RTV über diesen Tag, inklusive einem Beitrag von Mag. Ewald Kreuzer über pro Homines Beitrag zur Bewältigung der durch Arbeitslosigkeit ausgelösten oder verstärkten Depressionen, findet sich hier.

Bericht: Ilse Ahammer (+Fotos), Ewald Kreuzer, Christian Pramhas (obiges Bild)

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Aktionstag "Arbeitslosigkeit betrifft"

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Auch heuer findet in Steyr wieder ein Aktionstag vor dem 1. Mai zum Thema „ARBEITSLOSIGKEIT beTRIFFT!“ statt. Dreizehn verschiedene Einrichtungen, darunter pro homine, haben sich zu einer Aktionsgemeinschaft zusammengeschlossen und weisen von 10-12 Uhr vor dem City auf die Thematik hin. Um 9 Uhr gibt es eine Pressekonferenz im Saal der Arbeiterkammer. (Weitere Infos)

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Radio FRO lud pro homine zu Live-Studiogespräch

flexibleDer Linzer Radiosender FRO lud pro homine Obmann Ewald Kreuzer und Alexandra Brunner zu einem Live-Studiogespräch am 9.3.2017 um 18 Uhr in die Sendung FROzine. Der private Sender reagierte damit auf eine Aussendung, in der Pressereferent Wolfgang Glaser die Linzer Regionalmedien über die vom Verein pro homine in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Linz angebotenen Aktiv-Treffen für Menschen mit psychischen Problemen informierte. Diese finden unter der Leitung von Alexandra Brunner kostenlos unter dem Motto „Raus aus dem Tief – wieder rein ins Leben“ jeden zweiten Freitag im Monat jeweils von 16 bis 19 Uhr im Linzer Wissensturm (Kärntnerstraße 26) statt. Nähere Infos: Tel. 0680/2470922 und www.pro-homine.at/Aktivitaeten/Aktivtreff

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Tabu-Thema „Suizid“ offen angesprochen

Der Einladung zur Live-Sendung in Radio FRO sind wir gerne gefolgt. Moderator Michael Diesenreither zeigte sich sehr interessiert an der Tätigkeit unseres Vereines pro homine und den Beweggründen, die zu seiner Gründung vor mehr als 20 Jahren führten. In einem sehr lebendigen Interview schilderten die beiden Studiogäste ihre persönlichen Erfahrungen im Umgang mit psychisch kranken Menschen und deren Angehörigen. Dabei kamen auch „heiße Eisen“ wie das Tabu-Thema Suizid und dessen Prävention offen zur Sprache. Ebenso die Not vieler akut gefährdeter Menschen mit langen Wartezeiten bei Fachärzten, Psychotherapeuten und Spitalsaufnahmen. Obmann Ewald Kreuzer wies darauf hin, dass psychische Erkrankungen meist auch in einem Zusammenhang mit den sozialen Lebensumständen und dem wirtschaftlichen Leistungsdruck stehen.

“Eine Live-Sendung ist eine Herausforderung, die wir meiner Meinung nach sehr gut gemeistert haben. Ich hoffe, dass wir damit viele Menschen erreichen konnten“, meinte Alex. „Ich freue mich, dass Radio FRO auch für so wichtige Themen wie Depressionen und Suizidprävention offen ist und unserem Verein pro homine schon mehrmals die Möglichkeit gab, auf unsere Angebote der Beratung und Begleitung von Betroffenen und deren Angehörigen aufmerksam zu machen “, zeigte sich Ewald Kreuzer nach dieser Sendung sehr zufrieden.

Bericht: Ewald Kreuzer / Alexandra Brunner, Fotos: Michael Diesenreither (Radio FRO)

Link zum Nachhören in unserer Mediathek

Sendungsankündigung auf der Radio FRO Homepage.

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Kabarettist Nico Semsrott thematisiert Depression in seinem Programm

img_2281Unter dem Titel "Freude ist nur ein Mangel an Information" präsentierte der deutsche Kabarettist Nico Semsrott am 30. Jänner 2017 sein neuestes Programm im Posthof Linz. Er spielt darin einen depressiven Menschen, der die Welt aus seinem traurigen Blickwinkel betrachtet. Unser Verein pro homine war mit einem Info-Stand vertreten.

Bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn bauten Ewald Kreuzer, Wolfgang Glaser, Christian Pramhas, Ilse Ahammer und Christian Snetivy den pro homine Info-Stand im Foyer auf. Die zahlreichen vorwiegend jungen Besucher interessierten sich sehr für unser Informationsmaterial zum Thema Depression. Vor allem unsere angebotenen "Hoffnung-Lose" fanden großen Anklang. Diese Lose bestehen aus einem Gutschein für einen kostenlosen Besuch einer unserer Selbsthilfegruppen in Linz, Wels, Steyr oder Vöcklabruck sowie einem hoffnungsvollen, positiven Gedanken in Form eines Sprichwortes. Es ergaben sich viele interessante Gespräche und Begegnungen.

Nico Semsrott – bei uns vor allem durch seinen Auftritt in „Willkommen Österreich“ bekannt – spielt in seinem Kabarett-Programm einen depressiven Menschen, der die Welt aus seinem ureigensten Blickwinkel sieht. Er gilt als der traurigste Komiker der Welt. Sehr geistreich und intelligent brachte er viele der großen und kleinen Fragen unserer Welt genau auf den Punkt. Obwohl der Mann mit der Kapuze eigentlich ein Vorbild im Scheitern sein will, ist er einer der lustigsten Kabarettisten unserer Zeit und erhielt auch schon viele Preise.

Am Ende der Vorstellung besuchte uns dieser einzigartige, schwarzhumorige und kluge Komiker bei unserem pro homine Stand. Beim „small talk“ und Foto-Shooting erlebten wir Nico Semsrott als sehr sympathischen Menschen, dem wir für seine weitere Karriere als Kabarettist alles Gute wünschen!

Bericht: Ilse Ahammer (weitere Fotos), Ewald Kreuzer

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Kabarett mit Depression

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Der Kabarettist Nico Semsrott kommt am 30.1. 2017 mit seinem Programm „Freude ist nur ein Mangel an Information“ um 20 Uhr in den Linzer Posthof. Der Verein pro homine ist bei der Veranstaltung mit einen Infostand vertreten.

Der deutsche Kabarettist Nico Semsrott ist der wohl deprimierteste Komiker der Welt. Kein Wunder, versucht er doch verzweifelt, die wichtigsten Fragen des Lebens zu beantworten: Nicht immer machen die Antworten auf die Fragen des Lebens glücklich. Sein 90-minütiger Vortrag trägt dementsprechend den Titel "Freude ist nur ein Mangel an Information".

Die Presse behauptet, dass Semsrott etwas vom Lustigsten ist, was die deutschsprachige Kabarettszene momentan zu bieten hat. Auf jeden Fall ist das, was der Mann aus Hamburg mit der Kapuze da auf der Bühne treibt: einzigartig und intelligent. Obwohl er als staatlich nicht anerkannter Demotivationstrainer eigentlich ein Vorbild im Scheitern sein will, wird er mit Kabarett- und anderen Preisen überhäuft. Peinlich.

Aus Protest gegen den Erfolg überlegte er zunächst, die Arbeit komplett niederzulegen. Doch weil er andererseits keine Arbeitsplätze gefährden will, erneuert Semsrott sein Programm kontinuierlich. Die Inhalte ändern sich, die Stimmung bleibt: Im Laufe jeder Saison tauscht er fortwährend die Hälfte des Programms aus, es kommen jedes Jahr 45 Minuten hinzu, während 45 Minuten im Archiv verschwinden. Somit bleibt: eine ständig aktualisierte Fassung!

"Nicht viele schaffen es, mit einem solchen Depriprogramm derart gut zu unterhalten und dabei auch noch gesellschaftskritisch auf der Höhe der Zeit zu sein." (Kulturnews)

Deutscher Kleinkunstpreis 2017!

Eintritt: € 17/19/21 (Einzelpreis)

Foto: (c) Andreas Hopfgarten

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