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Verein | Das Neueste bei pro homine

Tag der Begegnung in Steyr

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Bei dem schon zur Tradition gewordenen "Tag der Begegnung" am Steyrer Stadtplatz, der heuer am 14. September 2017 stattfand, war auch unser Verein pro homine wieder mit einem Info-Stand vor der „Alten Stadtapotheke“ vertreten. Diesen betreuten in gewohnter Weise Obmann Ewald Kreuzer und Peer-Beraterin Ilse Ahammer.

Die von pro homine Vize-Obmann Wolfgang Glaser initiierte jährliche Veranstaltung soll der persönlichen Begegnung zwischen Menschen mit Behinderung, Behindertenorganisationen und sogenannten "nicht behinderten Menschen" dienen. Eine Behinderung oder Beeinträchtigung kann in verschiedenen Formen auftreten, sowohl körperlich, als auch geistig oder seelisch.

Das Interesse war groß und es ergaben sich viele interessante und manchmal auch tief gehende Gespräche an unserem Stand. Die Presse bat unseren Vereinsobmann Ewald Kreuzer zu einem ausführlichen Interview (Link zu Beitrag in OÖN (Steyrer Zeitung) 15.9.2017). Gerade in der heutigen Zeit, wo in Oberösterreich die Suizidrate höher liegt als die der Verkehrstoten, ist eine psychische Beeinträchtigung ein hoch aktuellles Thema. Auch RTV Steyr gestaltete einen Filmbeitrag über diese Veranstaltung (Link zu Filmbeitrag RTV Steyr).

Fotos und Bericht: Ilse Ahammer

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Beim traditionellen „Sommerheurigen“

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Zum schon traditionellen pro homine Sommerheurigen beim Steyrer Mostbauern "Sepplhub" konnte am 28. Juli 2017 unser Vereinsobmann Mag. Ewald Kreuzer wieder über zwanzig Teilnehmer begrüßen. Neben vielen Steyrern und Bewohnern aus den Umlandgemeinden stießen auch eine Reihe Linzer, unsere „Großraminger Stammgäste“ aus dem Ennstal und sogar eine Teilnehmerin aus dem benachbarten Behamberg (Niederösterreich) zu unserer Runde. Ein Zeichen, wie gut es den Gästen bei diesem nun schon zum sechsten Mal stattfindenden Sommerevent gefällt!

Gemütliche Atmosphäre

Da sich viele pro homine Freunde schon seit Jahren kennen, ergibt sich immer eine sehr lockere, gemütliche und vertraute Atmosphäre. Auch die neuen Teilnehmer wurden erfreut aufgenommen und fühlten sich sehr wohl. Obmann Ewald Kreuzer hielt eine launige Ansprache über die Entwicklung und Aktivitäten des Vereins pro homine. Anschließend stellten sich alle Teilnehmer näher vor, woraus sich viele interessante Gespräche und neue Blickwinkel ergaben. Bei gutem Essen und Getränken genossen alle diesen gemütlichen Sommerabend. Auch zahlreiche „Hoffnungs-Lose“ wurden angeboten und erworben, die bei der großen Festveranstaltung am 10. Oktober 2017 (Internationaler Tag der psychischen Gesundheit) im Dominikanerhaus Steyr zur Verlosung kommen werden. Als Hauptgewinn winken € 500,- in bar.

Bericht und Fotos: Ilse Ahammer

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Tag der Begegnung schafft Verständnis für Menschen mit Behinderung

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„Menschen mit Behinderung sind oft mit sozialer Ausgrenzung und Vorurteilen konfrontiert. Isolation und Vorurteile kann man am besten durch direkte Begegnung abbauen“ meint Mag. Wolfgang Glaser, Obmann-Stellvertreter von pro homine.

Gemeinsam mit dem Behinderten-koordinator der Stadt Linz, Ing. MAS Ewald Reinthaler, organisierte Wolfgang Glaser nun bereits schon zum achten Mal den „Tag der Begegnung“.

„Mit dem Tag der Begegnung wollen wir aufzeigen, dass Menschen mit Behinderung ein selbstverständlicher und wichtiger Teil unserer Gesellschaft sind“, erklärt Glaser.

An dem Tag der Begegnung, der dieses Jahr am 30. Juni 2017 stattfand, traten zahlreiche Behindertenorganisationen durch verschiedenste Aktionen und auf kreative Weise an der Linzer Landstraße von 10 bis 15 Uhr mit der Bevölkerung in Kontakt und machten auf die Situation von Menschen mit Behinderung aufmerksam.

Auch dieses Jahr hat sich der Verein pro homine mit einem Stand am Tag der Begegnung in Linz beteiligt. Vertreten hat pro homine dabei die Obmann-Stellvertreterin Gina Obermüller und es ergaben sich wieder viele interessante Gespräche. Beteiligt am Tag der Begegnung waren weiters die Selbstbestimmt-Leben-Initiative OÖ, die Miteinander GmbH, der Verein Marathon, Diakoniewerk Gallneukirchen, Gut Verstanden GmbH und die Plattform für bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in OÖ sowie die Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung.

Auch Künstler mit und ohne Behinderung, wie der blinde Liedermacher Walter Stöger, waren am Tag der Begegnung aktiv. Der nächste Tag der Begegnung wird am 14. September am Steyrer Stadtplatz von 9.30 Uhr bis 13 Uhr auch mit dem Verein pro homine stattfinden.

Fotos: Wolfgang Glaser

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Ausflug nach Freistadt

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24 Personen - von 13 bis 82 Jahren - nahmen am Samstag, 1. Juli 2017, am heurigen pro homine Vereinsausflug nach Freistadt (Mühlviertel) teil. Bestens organisiert von Alexandra Brunner, die auch den Linzer Aktiv-Treff im Wissensturm mit großem Engagement leitet. Die Mitglieder und Freunde des Vereins pro homine reisten in privaten Fahrgemeinschaften aus den Regionen Steyr, Linz, Wels und Vöcklabruck an.

Hopfen und Malz - Gott erhalt‘s
Erster Programmpunkt war eine eineinhalbstündige Führung durch die Brauerei. Dabei erfuhren wir viel Wissenswertes über dieses Unternehmen sowie über die Zusammensetzung und Herstellung des Freistädter Bieres. Es wird dabei ausschließlich österreichische Braugerste und Mühlviertler Hopfen aus naturnahem, kontrolliertem Anbau bzw. in Bio-Qualität verarbeitet. Die „Freistädter Braucommune“ wurde 1777 gegründet und ist die größte gewerbliche Brauerei im Mühlviertel, beschäftigt 47 Mitarbeiter und produziert 60.000 hl Bier pro Jahr. Sie ist im Besitz von 150 Bürgerhäusern der Stadt Freistadt, was einzigartig in Europa ist. Der österreichische Künstler Aric Brauer hat einzelne Elemente des Brauhauses künstlerisch gestaltet. Bei der interessanten und sehr fachkundigen Führung kamen wir auch in den Genuss mehrerer Kostproben verschieden schmeckender Biersorten. Anschließend gab es Gelegenheit im Verkaufs-Shop aus dem großen Sortiment verschiedene Biere sowie andere Produkte zu erwerben.

Straßenkunst und Eiskaffee
Nach einem guten Mittagessen im schönen Gastgarten der Brauerei bummelten wir kulinarisch gestärkt durch die historische Altstadt mit ihren schönen Häusern. Wir hatten Glück! Es fand in Freistadt gerade das „Festival Fantastica“ statt mit vielen internationalen Straßenkünstlern, Artisten und Musikern, denen wir gerne bei ihren Darbietungen zuschauten. Dann machten wir es uns in der Konditorei Lubinger am Hauptplatz gemütlich bei Torte, Kaffee und Eis. Mit vielen Eindrücken ließen wir den gemeinsamen Ausflug in das schöne Mühlviertel ausklingen, bevor wir wiederum in Fahrgemeinschaften die Rückreise antraten.

Bericht: Ewald Kreuzer, weitere Fotos: Ewald Kreuzer, Alexandra Brunner

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1. Juli: Vereinsausflug nach Freistadt

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Der Vereinsvorstand von pro homine freut sich sehr, zum Vereinsausflug 2017 alle Freunde und Mitglieder des Vereins sowie alle gegenwärtigen und früheren Teilnehmenden der Selbsthilfegruppen einzuladen:

Am Samstag, den 1. Juli treffen wir uns um 11.15 Uhr vor dem Bräuhaus Freistadt. Neben einer Führung durch die Brauerei und einem gemeinsamen Mittagessen wird es auch Zeit zum Bummeln, Spazierengehen usw, geben, bevor es einen gemeinsamen Abschluss in einer Konditorei gibt.

Die ausführliche Einladung samt Programm gibt es hier zum Einsehen und Herunterladen. Um Anmeldung bis spätestens 16. Juni wird gebeten!

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Kabarettist Nico Semsrott thematisiert Depression in seinem Programm

img_2281Unter dem Titel "Freude ist nur ein Mangel an Information" präsentierte der deutsche Kabarettist Nico Semsrott am 30. Jänner 2017 sein neuestes Programm im Posthof Linz. Er spielt darin einen depressiven Menschen, der die Welt aus seinem traurigen Blickwinkel betrachtet. Unser Verein pro homine war mit einem Info-Stand vertreten.

Bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn bauten Ewald Kreuzer, Wolfgang Glaser, Christian Pramhas, Ilse Ahammer und Christian Snetivy den pro homine Info-Stand im Foyer auf. Die zahlreichen vorwiegend jungen Besucher interessierten sich sehr für unser Informationsmaterial zum Thema Depression. Vor allem unsere angebotenen "Hoffnung-Lose" fanden großen Anklang. Diese Lose bestehen aus einem Gutschein für einen kostenlosen Besuch einer unserer Selbsthilfegruppen in Linz, Wels, Steyr oder Vöcklabruck sowie einem hoffnungsvollen, positiven Gedanken in Form eines Sprichwortes. Es ergaben sich viele interessante Gespräche und Begegnungen.

Nico Semsrott – bei uns vor allem durch seinen Auftritt in „Willkommen Österreich“ bekannt – spielt in seinem Kabarett-Programm einen depressiven Menschen, der die Welt aus seinem ureigensten Blickwinkel sieht. Er gilt als der traurigste Komiker der Welt. Sehr geistreich und intelligent brachte er viele der großen und kleinen Fragen unserer Welt genau auf den Punkt. Obwohl der Mann mit der Kapuze eigentlich ein Vorbild im Scheitern sein will, ist er einer der lustigsten Kabarettisten unserer Zeit und erhielt auch schon viele Preise.

Am Ende der Vorstellung besuchte uns dieser einzigartige, schwarzhumorige und kluge Komiker bei unserem pro homine Stand. Beim „small talk“ und Foto-Shooting erlebten wir Nico Semsrott als sehr sympathischen Menschen, dem wir für seine weitere Karriere als Kabarettist alles Gute wünschen!

Bericht: Ilse Ahammer (weitere Fotos), Ewald Kreuzer

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Kabarett mit Depression

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Der Kabarettist Nico Semsrott kommt am 30.1. 2017 mit seinem Programm „Freude ist nur ein Mangel an Information“ um 20 Uhr in den Linzer Posthof. Der Verein pro homine ist bei der Veranstaltung mit einen Infostand vertreten.

Der deutsche Kabarettist Nico Semsrott ist der wohl deprimierteste Komiker der Welt. Kein Wunder, versucht er doch verzweifelt, die wichtigsten Fragen des Lebens zu beantworten: Nicht immer machen die Antworten auf die Fragen des Lebens glücklich. Sein 90-minütiger Vortrag trägt dementsprechend den Titel "Freude ist nur ein Mangel an Information".

Die Presse behauptet, dass Semsrott etwas vom Lustigsten ist, was die deutschsprachige Kabarettszene momentan zu bieten hat. Auf jeden Fall ist das, was der Mann aus Hamburg mit der Kapuze da auf der Bühne treibt: einzigartig und intelligent. Obwohl er als staatlich nicht anerkannter Demotivationstrainer eigentlich ein Vorbild im Scheitern sein will, wird er mit Kabarett- und anderen Preisen überhäuft. Peinlich.

Aus Protest gegen den Erfolg überlegte er zunächst, die Arbeit komplett niederzulegen. Doch weil er andererseits keine Arbeitsplätze gefährden will, erneuert Semsrott sein Programm kontinuierlich. Die Inhalte ändern sich, die Stimmung bleibt: Im Laufe jeder Saison tauscht er fortwährend die Hälfte des Programms aus, es kommen jedes Jahr 45 Minuten hinzu, während 45 Minuten im Archiv verschwinden. Somit bleibt: eine ständig aktualisierte Fassung!

"Nicht viele schaffen es, mit einem solchen Depriprogramm derart gut zu unterhalten und dabei auch noch gesellschaftskritisch auf der Höhe der Zeit zu sein." (Kulturnews)

Deutscher Kleinkunstpreis 2017!

Eintritt: € 17/19/21 (Einzelpreis)

Foto: (c) Andreas Hopfgarten

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