Besuch im Krippenmuseum Großraming

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Am 4. Jänner 2019, gleich zu Jahresbeginn, besuchte eine kleine, aber feine Gruppe aus Steyr unser langjähriges pro homine Mitglied Rosina Gruber im Ennstal. Durch die tiefverschneite Winterlandschaft ging es der Enns entlang nach Großraming, wo uns in ihrem Haus eine tolle Krippenausstellung erwartete.

400 Krippen in drei Räumen
An die 400 Kastenkrippen, alles Unikate, hat Rosi im Lauf der Jahre mit sehr viel Liebe selbst angefertigt. Die erste im Jahr 1983. Zu jeder dieser Krippen gibt es eine Geschichte und viele Besonderheiten. Einige sind in einem Kürbis, andere in einem Nähkästchen, in einer Schachtel oder anderen Behältnissen direkt hineingebaut. Da gibt es Krippen, die das Elternhaus von Rosina zeigen, die Stadt Steyr oder andere Orte und auch Menschen, die für die Künstlerin wichtig sind. Die verschiedensten christlichen Szenen werden dargestellt, wie etwa auch in einigen Fastenkrippen. Aber all diese Schätze sind nicht zu kaufen, für Rosina steckt zu viel Herzensblut in jeder einzelnen ihrer Krippen, die wie Kinder für sie sind.

Rosi Gruber - eine bewundernswerte Frau
Im Stiegenhaus ihres Hauses sehen wir noch viele Bilder, die ebenfalls Rosina gemalt hat. Auch diese Aquarelle beeindrucken uns sehr. Zum Abschluss lädt uns diese bewundernswerte Frau noch zu Kaffee und Keksen in ihre sehr gemütliche Stube, wo fast alles aus Holz ist. Ein Kachelofen verströmt angenehme Wärme … Bei angeregten Gesprächen wird es spät, bis wir wieder zur Heimfahrt nach Steyr aufbrechen.

Bericht und Fotos: Ilse Ahammer

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Stimmungsvolle Adventsfeier

Am 7. Dezember 2018 fand die traditionelle pro homine Adventsfeier im Gasthof Bauer im Steyrer Wehrgraben statt. Dabei konnte Obmann Mag. Ewald Kreuzer an die 30 Mitglieder, Freunde und Gäste des Vereins begrüßen. Sie kamen aus den verschiedensten Regionen Ober- und Niederösterreichs, aus Linz, Wels, Großraming, dem Salzkammergut, aus Behamberg, Ernsthofen und natürlich aus der Stadt Steyr.

Jahresrückblick 2018
Nach einer adventlichen Einstimmung in Form eines Videos über die „Christkindlstadt“ Steyr gab Ewald Kreuzer einen medialen Rückblick und ließ via zugeschalteter pro homine Website die wichtigsten Ereignisse und Aktivitäten des heurigen Vereinsjahres nochmals Revue passieren. Dabei wurde auch der heuer verstorbenen ältesten Seniorin unseres Vereins gedacht, Frau Margareta Kreuzer (92), die fast bis zuletzt sehr gerne an vielen Vereinsaktivitäten (Ausflügen, Feiern, Versammlungen) teilnahm und sich in unserer Mitte immer sehr wohl gefühlt hat. Dann informierte der Obmann über das Ausscheiden von Alexandra Brunner als Leiterin des Linzer AKTIV-TREFF, den sie mit großem Engagement initiiert hatte. Leider wurde dieses tolle Programmangebot im Wissensturm Linz in Kooperation mit der VHS Linz nicht in dem Umfang angenommen und besucht, wie dies zu erwarten gewesen wäre.

Geschenke für alle
Nach dem gemeinsamen Abendessen erhielt jedes anwesende Vereinsmitglied von Christian Pramhas ein von seiner Mutter Erni liebevoll und geschmackvoll verpacktes Weihnachtspräsent überreicht. Auch an alle Gäste wurde von Claudia Anzinger als kleine „süße Aufmerksamkeit“ ein Schokolade-Taler mit einem besinnlichen Text ausgeteilt. Claudia hatte zur Feier auch eine selbst gebastelte, beleuchtete Weihnachtskrippe mitgebracht und am Gabentisch unter dem Christbaum aufgestellt. Dann setzten wir das Programm fort mit kurzen medialen Erlebnisberichten von der zweiwöchigen Reise des Vereinsobmanns Ewald Kreuzer nach Kenia (Ostafrika) im heurigen Sommer, wo er soziale Projekte besuchte und eine Spende überbrachte. Er gab uns auch einige bildhafte Eindrücke aus der „ewigen Stadt“ Rom wieder, wo er im Herbst ein postgraduales Studium an der Päpstlichen Lateran Universität begonnen hat.

Weihnachtszeit als Herausforderung
Dann folgte ein sehr heiterer Teil. In mehreren Kurz-Videos wurde auf humorvoll-skurille Weise aufgezeigt, wie die Advents- und Weihnachtszeit auch zu einer „Gefühls-Übersättigung“ und musikalisch-einseitiger „Dauer-Berieselung“ führen kann. In einem Zeichentrickfilm ergriffen deshalb die rüstigen Pensionisten eines Altenheimes „Notwehrmaßnahmen“ gegen Angriffe von gutmeinenden Wohltätern. „Mister Bean“ aus Großbritannien zeigte uns, wie man auch als einsamer Single den Weihnachtsabend gut über die Runden bringen kann, indem man sich selber beschenkt und es sich gut gehen lässt. Auch die Schlusssequenz des bekannten Films „Single Bells“ ließ uns alle laut auflachen, als die versammelte Familie unter dem brennenden Christbaum entnervt und völlig gestresst zusammenbricht.

Gute Stimmung bei Musik und Gedichten
Nun begann der besinnliche Teil unserer Feier mit adventlich-weihnachtlichen Liedern und mehreren vorgetragenen Gedichten und Texten. Rosi Ziebermayr aus Losenstein griff zu ihrer steirischen Ziehharmonika und begleitete uns gefühlvoll beim Singen. Es war schon spät, als die letzten Teilnehmer zur Heimfahrt von dieser sehr abwechslungsreichen, interessanten und auch lustigen Adventsfeier aufbrachen.

Bericht und Fotos: Ilse Ahammer, Ewald Kreuzer

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LKH Steyr: Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

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Am 19. November 2018 wurde dem Steyrer Landeskrankenhaus vom OÖ. Dachverband der Selbsthilfegruppen das Gütesiegel "Selbsthilfefreundliches LKH Steyr" verliehen. Zu dieser Feier war auch unsere pro homine Selbsthilfegruppe Steyr für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige eingeladen, da wir ebenfalls mit dem Krankenhaus kooperieren. Mit Obmann Mag. Ewald Kreuzer, MMag. Renate Burgholzer, Birgit Kastner MBA und Peer-Beraterin Ilse Ahammer war das komplette Leitungsteam der SHG Steyr vertreten.

Eigene Selbsthilfe-Kontaktstelle
Voraussetzung für den Erhalt des Gütesiegels waren verschiedene Kriterien, so zum Beispiel die Einrichtung einer eigenen Selbsthilfekontaktstelle im Spital, unter Leitung der Selbsthilfebeauftragten Gabriela Simmer, BA MA. Diese ist Informationsdrehscheibe und Schnittstelle zwischen Patienten, Selbsthilfegruppen und Krankenhaus. Es wurde auch eine eigene Rubrik über Selbsthilfe auf der Homepage des LKH Steyr eingerichtet: https://www.gespag.at/sr/patienten/selbsthilfe.html

Vernetzung mit anderen Selbsthilfegruppen
In einer Talkrunde wurden die unterschiedlichen Rollen im Bereich der Selbsthilfe beleuchtet. 80 Selbsthilfegruppen stehen bereits in Kontakt mit dem Steyrer Krankenhaus. Im Anschluss an die Vorträge und die feierliche Übergabe der Plakette an die Leitung des LKH Steyr hatten wir die Möglichkeit, bei "Selbsthilfe-Inseln" die jeweiligen Ansprechpartner von anderen Selbsthilfegruppen kennen zu lernen und uns auszutauschen. Unser Team nützte diese Chance des „Networking“ recht gut, wie aus den Fotos ersichtlich ist.

Bericht: Ilse Ahammer (Fotos), Ewald Kreuzer

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Vöcklabrucker informieren sich

Im Oktober 2015 erweiterte „pro homine“ sein Angebot mit einem vierten Standort in Vöcklabruck, St. Klara Seminarhaus. Am 9. Oktober veranstaltete der Verein wieder einen öffentlichen Vortragsabend in Vöcklabruck. Mag. Ewald Kreuzer sprach zum Thema „Bin ich depressiv?“ und brachte ausführlich Zahlen und Fakten rund um das Thema. Außerdem gab es auch Hinweise wie man Depressionen erkennen kann und welche einfachen Mittel, neben einer medizinischen Betreuung, hilfreich sein können.

Im Anschluss an den Vortrag informierten Elisabeth Wagner und Andreas Lakits (sie begleiten die Gruppe) die Interessierten über die Gruppentreffen in Vöcklabruck, welche jeden 2. Dienstag im Monat um 19 Uhr stattfinden. Zwei Teilnehmerinnen teilten ihre guten und hilfreichen Erfahrungen aus den Gruppentreffen mit. Obwohl es ihnen seit längerer Zeit so gut geht wie schon lange nicht mehr und sie ihren Alltag gut alleine meistern, genießen sie das Vertrauen und die Wohlfühlatmosphäre in der Gruppe und besuchen diese daher gerne weiterhin. Ein reger Austausch unter den Besucher*innen erfolgte in der Pause und nach dem Vortrag bei Imbiss und Getränken.

An alle, die an dem Abend dabei waren: Danke für Ihr Kommen und Gratulation zu Ihrem Mut!

Bericht: Andreas Lakits, Fotos: Elisabeth Wagner

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Vortrag am Tag der psychischen Gesundheit

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Traditionell zum Internationalen Tag der psychischen Gesundheit hielt pro homine Vereinsobmann Mag. Ewald Kreuzer am 8. Oktober 2018 auch heuer einen Vortrag im Festsaal des Dominikanerhauses Steyr. Der Vortrag stand unter dem Titel "Bin ich depressiv? - Erste Hilfe bei psychischen Problemen". Eingangs wurden die neuesten Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) präsentiert. Diese verheißen leider nichts Gutes: Immer mehr Menschen sind unserer schnelllebigen und unter Leistungsdruck stehenden Gesellschaft nicht mehr gewachsen. Psychische Probleme nehmen zu, Suizide gibt es mehr als Tote im Straßenverkehr.

Hilfreich: „Drei-Säulen-Modell“

Neben dem Erkennen und den Ursachen von Depressionen stand deren wirksame Behandlung im Mittelpunkt des Vortrags. Es wurde dabei das „3-Säulen-Modell“ vorgestellt, das neben Medikamenten und verschiedenen Angeboten der Psychotherapie auch die Selbsthilfe umfasst. Gerade dieser dritten Säule kommt besondere Bedeutung im Gesundheits- und Sozialwesen zu. Es ist wirklich wichtig, dass es unsere pro homine Selbsthilfegruppen gibt, wo man sich Rat und Hilfe holen kann. Peer-Beraterin Ilse Ahammer berichtete im Anschluss an den Vortrag von der Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige.

Zum Abschluss lud der Vortragende auf ein Stück Geburtstagstorte ein anlässlich seines 60. Geburtstages, den er vergangenes Monat in Kenia (Ostafrika) gefeiert hatte.

Bericht: Ilse Ahammer (Fotos), Ewald Kreuzer

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Vereinsausflug nach Enns: Die Rückkehr der Legion

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Unser diesjähriger Vereinsausflug führte uns am 29. September 2018 nach Enns in die älteste Stadt Oberösterreichs. Unser Ziel war die OÖ. Landesausstellung mit dem Thema „Die Rückkehr der Legion“. Mit großem Interesse informierten wir uns über die Zeit der Römer in der damaligen Provinz Noricum. Von allen vier pro homine Selbsthilfegruppen in Steyr, Linz, Wels und Vöcklabruck waren Teilnehmer/innen mit ihren Gruppenleiter/innen gekommen. Auch einige Gäste und Freunde schlossen sich unserer Besuchergruppe an.

Als erstes besichtigten wir unter fachkundiger Führung die archäologisch höchst interessante Basilika von Lauriacum (Lorch) und konnten sogar in die „Unterkirche“ hinabsteigen. Wir bestaunten die alten Ausgrabungen und dass die Römer bereits eine Fußbodenheizung kannten. Beeindruckend fanden wir auch zwei neue kunstvolle Kirchenportale, die ein gehörloser Künstler zur Ehre des heiligen Severin und des heiligen Florian angefertigt hat.

Als nächstes ging es bei herrlichem Spätsommerwetter zum Ennser Hauptplatz, wo uns der hohe Stadtturm begrüßte. Gegenüber befand sich unser Gasthof, wo wir für unser Mittagessen reserviert hatten. Die Bedienung erfolgte sehr rasch, sodass wir  anschließend bei strahlendem Sonnenschein noch eine gemütliche Pause genießen konnten. Dann ging es zur Führung in das Ennser Stadtmuseum. Hier erfuhren wir viel Wissenswertes über die Römerzeit, besonders über das ehemalige Legionslager „Lauriacum“, aus dem sich das heutige Enns entwickelte. Gegen fünf Uhr traten wir wieder in den Sonnenschein hinaus. Einige von uns vergönnten sich zum Abschluss noch ein Eis, bevor sie die Rückreise antraten. Ein herzliches „Danke schön“ an unser Vorstandsmitglied Birgit Kastner, die diesen Ausflug nach Enns bestens organisiert hat!
 
Bericht: Ewald Kreuzer, Ilse Ahammer (Fotos)

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