Welttag der psychischen Gesundheit: Vortrag im Dominikanerhaus Steyr

"Von Depressionen geheilt“
lautete das Thema eines Powerpoint-Vortrages am 14. Oktober 2019, den pro homine Obmann Mag. Ewald Kreuzer anlässlich des Internationalen Tages der psychischen Gesundheit im Festsaal des Dominikanerhauses Steyr hielt. Über 30 Personen nahmen an dieser Veranstaltung teil.

Werden psychisch Kranke vergessen?
Einleitend nahm der Referent auf einen Artikel in der „Presse“ Bezug, der am 10. Oktober 2019 (Weltgesundheitstag) mit der Schlagzeile erschien: „Vergessen wir die psychisch Kranken?“ Darin wird der eklatante Mangel in Österreich an Fachärzten für Psychiatrie und an Psychotherapeuten beklagt, der oft zu langen Wartezeiten führt. Dies kann aus einer akuten psychischen Krise zu einer chronischen Erkrankung führen. Jeder fünfte Mensch ist innerhalb eines Jahres von einer psychischen Erkrankung betroffen, fünf Prozent der Bevölkerung sind sogar schwer psychisch krank, den größten Anteil davon machen Angststörungen und Depressionen aus. Auch die Suizidrate ist mit 1224 Personen im Jahr 2017 in Österreich hoch (OÖ: 207) und übertrifft die Anzahl der Verkehrstoten.

Der Weg aus der „dunklen Nacht“
Wie der Weg vieler betroffener Menschen aus der „dunklen Nacht“ zurück zu neuer Lebensfreude gelingt, erläuterte Mag. Ewald Kreuzer anhand des „Drei-Säulen-Modells“, mit dem Depressionen heute wirksam behandelt und geheilt werden können. Neben Medikamenten, die besonders in der Akut-Phase notwendig sind, können Betroffene verschiedene Angebote aus dem Bereich der Psychotherapie nützen, die für sie hilfreich sind wie z.B. Schreib-, Musik-, Mal-, Ergo-, Gesprächs- oder Reittherapie. Ein wichtiges Augenmerk sollte beim Genesungsprozess unter dem Aspekt „Was tut mir gut?“ auch auf den persönlichen Lebensstil gerichtet werden, auf die familiären Beziehungen, auf das soziale Umfeld und auf den beruflichen Bereich. Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe wirkt sich nach wissenschaftlichen Studien ebenfalls sehr positiv auf den Heilungsprozess aus.

Infos über Selbsthilfegruppe und Büchertisch
Nach dem Vortrag und mehreren Anfragen aus dem Publikum informierte pro homine Vorstandsmitglied MMag. Renate Burgholzer über die Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige, die sich jeden zweiten Montag im Monat im Dominikanerhaus trifft. Das pro homine SHG-Team Steyr bot auch einen Info-Tisch mit Fachliteratur und Folders zum Thema „Depression“ an, der von Claudia Anzinger und Renate Burgholzer betreut wurde.

Christian Pramhas sorgte in bewährter Weise mit Getränken und kleinen Snacks für die Bewirtung der nach dem Vortrag noch zum „Small Talk“ gebliebenen Zuhörer im Foyer. Unter ihnen befand sich auch Mag. Christoph Slupetzky, dem beim österreichischen Zweig des internationalen Pharma-Unternehmens Janssen für Patientenanliegen und Patientenorganisationen zuständigen Referenten, der eigens von Wien zum Vortrag angereist war und sich angeregt mit pro homine Obmann Ewald Kreuzer über die Behandlung von Depressionen austauschte.

Fotos: Claudia Anzinger, Bericht: Ewald Kreuzer

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„Tag der Begegnung“ in Linz

Am Freitag, 4. Oktober 2019, fand in der Landeshauptstadt Linz unter dem Ehrenschutz von Bürgermeister Karl Luger der diesjährige „Tag der Begegnung“ statt. Er diente dazu, soziale Ausgrenzung und Vorurteile durch direkte, persönliche Begegnungen zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen abzubauen.

Zahlreiche Organisationen wirkten mit – auch der Verein pro homine

14 Organisationen aus ganz Oberösterreich hatten von 10 bis 15 Uhr auf der Linzer Landstraße zwischen Taubenmarkt und Mozartkreuzung ihre Info-Stände aufgebaut, darunter Caritas für Menschen mit Behinderung, Gehörlosenverband OÖ, Blinden- und Sehbehindertenverband OÖ, Verein Chronisch Krank, Pro mente OÖ, Miteinander GmbH, Exit sozial, Diakoniewerk OÖ, IVMB, Wir für alle, Empowerment-Center des Kompetenznetzwerkes KI-I, Pro qualis des Kompetenznetzwerkes KI-I, Gut verstanden GmbH und der Verein pro homine.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom blinden Liedermacher Walter Stöger sowie der integrativen Band „musica invita“. Durch verschiedenste Aktionen und auf kreative Weise traten behinderte und nichtbehinderte Menschen in direkten Kontakt miteinander.

Begegnungen beim pro homine Stand

Pro homine Vertreterin Gertraud Leitner-Fischlauer hatte sich, unterstützt durch Josef Reisinger, für den Tag der Begegnung etwas Originelles einfallen lassen. Sie postierte neben dem pro homine Roll-Up mehrere Klappsessel, die vorbeikommende Passanten zum Verweilen und Gespräch einluden. Auch die Linzer Vizebürgermeistern Karin Hörzing stattete dem pro homine Info-Stand zusammen mit dem Initiator Wolfgang Glaser einen Besuch ab.

Gertraud Leitner-Fischlauer schildert ihre Eindrücke von diesem Tag: „Um ca. 9.00 Uhr begannen die meisten, ihre Stände aufzubauen. Es war strahlender Sonnenschein und sehr, sehr kalt. Die Menschen strömten an den verschiedenen Ständen vorbei. Viele riskierten kurze, neugierige Blicke, etliche waren in Eile, blieben aber kurz stehen (ohne angesprochen zu werden), um sich ein Prospekt zu nehmen. Das Thema Depression dürfte sogar jene ansprechen, die in Eile sind! Es gab auch einige ausführlichere Gespräche mit Menschen, die Rat suchten. Alles in allem war es ein kurzweiliger Tag mit berührenden Begegnungen. Und besonders nett fand ich auch ein Gespräch mit einem Passanten, der sich einfach nur bedanken wollte dafür, dass es Menschen gibt, die diese Arbeit tun.“

Bericht: Ewald Kreuzer, Fotos: Wolfgang Glaser

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OÖ Vereinspreis 2019 geht an pro homine

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde dem Verein pro homine eine besondere Auszeichnung zuteil. Nach der Verleihung des Solidaritätspreises der Kirchenzeitung Linz im Mai an Obmann Mag. Ewald Kreuzer überreichte ihm am 23. September 2019 Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer in einer Feier im Linzer Bildungshaus St. Magdalena auch den OÖ Vereinspreis 2019. „Wir sehen uns jetzt öfter“, meinte schmunzelnd pro homine Obmann Kreuzer bei der Preisverleihung zum Landeshauptmann. „Und das ist sehr gut so“, antwortete dieser in launiger Stimmung.

Soziales Engagement gewürdigt
Gestiftet wurde der Vereinspreis von der Vereinsakademie OÖ und den Sponsoren in vier Kategorien: Jugend- und Nachwuchsarbeit, Veranstaltungsideen, Soziales Engagement, Nachhaltigkeit und Umwelt. Aus insgesamt 130 Einreichungen wurden von einer Jury 12 Preisträger ermittelt, darunter der Verein pro homine, der einen Anerkennungspreis in der Kategorie „Soziales Engagement“ erhielt. Gewürdigt wurde besonders die Hilfe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige durch die begleiteten Selbsthilfegruppen in Steyr, Linz, Wels und Vöcklabruck sowie die Angebote gemeinsamer Freizeitaktivitäten, Veranstaltungen und Vorträge.

Vereinspreis OÖ als besondere Auszeichnung
Der Vereinspreis OÖ ist eine Auszeichnung für herausragende Projekte und Veranstaltungsideen. „Hauptaugenmerk lag neben der Kreativität und Innovation der Projekte auch darin, Vereine vor den Vorhang zu holen, die nicht so sehr im Rampenlicht stehen“, begründete Vereinsakademie-Obmann Mag. Günther Lengauer die Entscheidung der Jury. Landeshauptmann Stelzer hob die Wichtigkeit der vielen Vereine in Oberösterreich hervor: „Pro Woche werden fast drei Millionen ehrenamtliche Stunden erbracht. Das könnten wir von Amts wegen her weder organisieren noch bezahlen.“

Zur stimmungsvollen Preisverleihung mit musikalischer Umrahmung durch zwei Jazz-Musiker begleiteten pro homine Obmann Ewald Kreuzer auch mehrere Vorstands- und Vereinsmitglieder aus Steyr und Linz. Nach der feierlichen Übergabe wurden alle zu einem kulinarischen Imbiss im Bildungshaus St. Magdalena eingeladen.

Fotos: Ilse Ahammer, Land OÖ/Mayrhofer

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Vereinausflug in den „Garten Eden“

Blumen
Bio.Garten.Eden
Am strahlenden Spätsommertag 21. September 2019 trafen sich zehn Mitglieder der SHG Steyr zur gemeinsamen Fahrt zum heurigen pro homine Vereinsausflug, der uns zur OÖ. Landesgartenschau "Bio. Garten.Eden" nach Aigen-Schlägl (Mühlviertel) führte. Auch von den SHG Linz und Vöcklabruck kamen weitere Teilnehmer dazu.

Zuerst ließen wir uns auf der Terrasse des Gasthauses Schiffner ein gutes Mittagessen schmecken zur Stärkung für unseren bevorstehen-den Rundweg durch das auf einer Fläche von 15 ha angelegte abwechslungsreiche Gelände.

Danach ging es los, anfangs der Großen Mühl entlang zum Schöpfungsgarten. Dieser Garten sollte uns die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung bewusst machen und zum Nachdenken und Entspannen anregen. Alles war sehr ursprünglich angelegt und mit vielen schönen Blumen bepflanzt.

Bunte Blumen- und Pflanzenwelt
Durch weitere Beete schlenderten wir zur Bioschule, wo uns "Stelzen" anzogen. Einige Teilnehmer probierten aus, ob sie "Stelzengehen" auch konnten. Unser Obmann Ewald Kreuzer versuchte sich auf einem originellen Fahrrad. Und weiter ging es über die Schlägler Terassen, wo wir verschiedenstes Gemüse bestaunen konnten. Manche legten einen kurzen kulinarischen Stopp ein und gönnten sich einen Kaffee oder ein Eis. Dann ging es vorbei am Bauerngarten, Stiftergarten und der Stiftsbrauerei entlang des Stiftsteiches zurück zum Eingang. Außer vielen Blumen und Pflanzen konnten wir auch wunderschöne Schmetterlinge bestaunen.

Ein wunderschöner Ausflug
Zum Abschluss kehrte unsere Runde noch in einem Kaffeehaus in Rohrbach ein zu einem Abschiedsgetränk und feiner Mehlspeise. Der einhellige Tenor im Rückblick auf diesen viel zu rasch vergangenen Tag lautete: „Es war ein wunderschöner gemeinsamer Ausflug bei herrlichem Wetter und in guter Gemeinschaft!“

Bericht und Fotos: Ilse Ahammer, Claudia Anzinger

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Vereinsausflug 2019 zur Landesgartenschau

Am Samstag, dem 21. September 2019, besuchen wir die Ausstellung "Bio.Garten.Eden" in Aigen-Schlägl. Alle Mitglieder und Freunde von pro homine sowie alle Interessenten sind herzlich willkommen!

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Vortrag im Alten- und Pflegeheim Steyr-Tabor

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„Depression im Alter“ lautete das Thema, über das pro homine Obmann Mag. Ewald Kreuzer am 29. August 2019 im Alten- und Pflegeheim Steyr-Tabor vor über 30 interessierten Zuhörern (Bewohner, Angehörige, Pflegepersonal) referierte. Dazu gab es auch einen Info-Tisch mit Foldern, Büchern und Broschüren. Das Thema war ganz auf alte Menschen zugeschnitten. Wie geht es jemanden, der von seiner gewohnten Umgebung wegkommt, von einem Haus in eine kleine Wohnung, in betreutes Wohnen, in ein Altenheim? Menschen, die sich von vielen ihrer geliebten Erinnerungsstücken trennen müssen, denn man kann ja nicht alles in nur "einen" Raum mitnehmen. Wie geht es jemanden, der langsam seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten einbüßt?

„War beeindruckt“
Eine Zuhörerin meinte: „Das Thema ‚Depression im Alter‘ wurde sehr einfühlsam und kompetent behandelt. Ich habe schon viele Vorträge von Herrn Kreuzer gehört und bin jedes Mal beeindruckt, wie er das Thema Depression immer wieder aus einem etwas anderen Blickwinkel präsentiert. Bei seinem nächsten Vortrag zum Thema ‚Von Depressionen geheilt‘ am 14. Oktober 2019 im Dominikanerhaus Steyr werde ich sicher wieder dabei sein.“
Im Anschluss an den Vortrag luden Heimleiter Michael Brantner und Pflegedienstleiterin Tanja Schürrer zum Buffet und Small Talk, bei dem sich noch viele interessante Gespräche und ein reger Gedankenaustausch ergaben.

Bericht: Ilse Ahammer (Fotos), Ewald Kreuzer

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Musikgenuss beim Schlosskonzert

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An einem lauen Augustabend trafen sich einige Mitglieder der Selbsthilfegruppe Steyr zu einem "Schlosskonzert". Im sehr schönen Innenhof des Steyrer Schlosses Lamberg spielte der Musikverein St. Ulrich auf. Auf dem Programm standen Stücke von Robert Stolz, Franz Lehar, Abba und anderen Komponisten. Bei zwei Darbietungen gab es auch Gesang dazu. Das Publikum war begeistert und so gab es auch noch einige Zugaben. Danach beschlossen wir, gemeinsam in ein Lokal in der Steyrer Innenstadt zu gehen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Bericht und Fotos: Ilse Ahammer

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Sommerheuriger mit Ziehharmonika

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Das Interesse war auch heuer groß: 18 Mitglieder und Freunde des Vereins pro homine gaben sich an einem heißen Sommerabend Ende Juli ein Stelldichein beim schon traditionellen Sommerheurigen. Wir trafen uns wie alle Jahre beim "Sepplhub", einer sehr gemütlichen Mostschänke im Steyrer Stadtteil Ennsleite. Alle waren gespannt auf die musikalische Premiere von Anni Ellinger-Siebenhandel, die zugesagt hatte, uns auf ihrer steirischen Ziehharmonika aufzuspielen. Und wir wurden nicht enttäuscht! Ihre dargebotenen "Stückln" waren sehr beschwingt und sorgten bei allen für gute Laune. So genossen wir bei wunderschönen Melodien die ausgezeichneten kulinarischen Köstlichkeiten des Mostheurigen.

Es gab viel zu erzählen …

Auch der Gesprächsstoff ging uns bei dieser sommerlichen Veranstaltung nicht aus. Vereinsobmann Ewald Kreuzer hielt einen kurzen Rückblick auf die im heurigen Jahr bereits stattgefundenen Ereignisse wie etwa die Solidaritätspreis-Verleihung im Linzer Landhaus oder der interessante Besuch der Steyrer Selbsthilfegruppe in einer Imkerei in St. Valentin. Er gab auch einen Ausblick auf kommende Aktivitäten im Herbst wie unseren Vereinsausflug im September zur OÖ. Landesgartenschau nach Aigen-Schlägl und verschiedene Vorträge zum Thema Depression im August und Oktober. Erst gegen 22 Uhr leerte sich langsam unser großer Tisch beim „Sepplhub“ und alle traten die Heimfahrt an.

Bericht: Ilse Ahammer (Fotos), Ewald Kreuzer

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Mit Bahn und PKW: Besuch bei den Bienen

Imker
Am Samstag, den 22. Juni 2019, trafen sich 9 Teilnehmer der Selbsthilfegruppe Steyr zu einer besonderen Freizeitaktivität: dem Besuch der Imkerei Geiblinger & Marchner in St. Valentin (Niederösterreich). Einige fuhren vom Bahnhof Steyr gemeinsam mit dem Zug nach St. Valentin, andere kamen mit dem Auto dorthin. Nach einem kurzem Spaziergang zwischen den Feldern erreichten wir die Imkerei. Sehr freundlich und mit einem kleinen Honigpräsent für jeden wurden wir dort empfangen.

Wissenswertes über Bienen und Honig
Über eine Stunde lauschten wir den sehr interessanten Erklärungen des Bienenmeisters Werner Geiblinger. Er zeigte uns seinen fast zwanzig Jahre bestehenden Familienbetrieb, in dem fünf verschiedene Honigsorten, Propolis-Produkte, Honigwein, Liköre, Schnäpse usw. erzeugt werden. Wir erfuhren viel Interessantes über die Wichtigkeit der Bienen, von der Arbeit mit den Bienenvölkern, von der Entstehung des Honigs, den verschiedenen Honigsorten, der großen Vielzahl an Honigprodukten, von Blütenpollen, Propolis und Met. Der Meisterbetrieb Geiblinger & Marchner betreibt die Imkerei in St.Valentin mit rund 250 Bienenvölkern als Wanderbetrieb. Durch die große Nachfrage werden auch Bienen-Königinnen gezüchtet.

Honigwein, Kaffee und Kuchen
Zum Abschluss unserer Besichtigung gab es Kaffee und Kuchen. Einige verkosteten auch Honigwein (Met) und Likör. Gerne machten die Teilnehmer von der Möglichkeit des Einkaufs verschiedener Produkte Gebrauch. Sehr herzlich war dann der Abschied von den freundlichen Menschen dieser Imkerei, wo wir uns so wohl gefühlt haben, dass wir erst eine Stunde später als geplant mit dem Zug wieder die Heimreise nach Steyr antraten.

Bericht: Ilse Ahammer (Fotos), Ewald Kreuzer

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Einander ohne Vorurteile begegnen

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Am 6. Juni 2019 fand am Steyrer Stadtplatz bereits zum sechsten Mal der "Tag der Begegnung“ statt. Er bot die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung mit Menschen, die eine körperliche bzw. geistige Behinderung haben und deswegen oft mit sozialer Ausgrenzung und Vorurteilen konfrontiert sind. „Solche Vorurteile kann man am besten durch direkte Begegnung abbauen“, ist Rollstuhlfahrer Mag. Wolfgang Glaser, pro homine Vize-Obmann und Initiator dieser Veranstaltung, überzeugt. Deshalb rief er den „Tag der Begegnung“ ins Leben in Zusammenarbeit mit den Steyrer Behindertenorganisationen und mit Unterstützung des Ausschusses für Frauenangelegenheiten und Gleichbehandlungsfragen sowie dem Sozialressort der Stadt Steyr.

Starke Beteiligung
Beteiligt waren heuer an diesem Aktionstag die Lebenshilfe OÖ, der OÖ. Zivilinvalidenverband, pro mente OÖ, das Empowerment-Center des Kompetenznetzwerks KI-I, das Rote Kreuz, der Multiple Sklerose Regionalclub Steyr, die Miteinander GmbH, die Volkshilfe OÖ, FAB Organos und der Verein pro homine. Musikalisch umrahmt wurde der Begegnungs-Tag vom blinden Liedermacher und Sänger Walter Stöger. Unser pro homine Info-Stand vor der Stadtapotheke wurde vom dreiköpfigen Team Ilse Ahammer, Claudia Anzinger und Mag. Ewald Kreuzer betreut. Bei strahlendem Sommerwetter entstanden viele interessante Gespräche mit vorbeikommenden Passanten, die einen Flyer mit wichtigen Infos zum Thema Depression bekamen und eine Einladung zu den Treffen der Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige.

Bericht und Fotos: Ilse Ahammer, Ewald Kreuzer

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SHG Steyr: Gelungene Minigolf-Partie am Sonntag...

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Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Sonntag, den 2. Juni 2019, sechs Teilnehmer der Steyrer Selbsthilfegruppe zu einem Minigolf-Match in der Anlage am Resthof. Bei lebhaften Gesprächen und Gelächter waren wir zwei Stunden voll beschäftigt. Wir passten gut zusammen, da die Talente ziemlich ausgeglichen waren. Es gab bei jedem sowohl ein Versagen bei einer Bahn, als auch, das Ziel mit nur einem Schlag zu erreichen. Zum Abschluss setzten wir uns noch gemütlich zu einem Getränk zusammen. Die einhellige Meinung war: „Das könnten wir gerne wieder mal machen!“

Bericht und Fotos: Ilse Ahammer

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Solidaritätspreis 2019 für pro homine Obmann Ewald Kreuzer

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m 14. Mai 2019 wurde Mag. Ewald Kreuzer, dem Gründer und Obmann des Vereins pro homine, einer der heuer acht verliehenen Solidaritätspreise der KirchenZeitung Linz verliehen. Bei einem Festakt vor 200 geladenen Gästen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses nahm er von Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer diese Auszeichnung in Empfang.

Preisträger sind „Hoffnungsträger“
KirchenZeitungs-Chefredakteur Matthäus Fellinger wies darauf hin, dass jede noch so gute Idee erst dann zum Tragen kommt, wenn sie auf dem Boden des wirklichen Lebens angewandt und umgesetzt wird. Landeshauptmann Stelzer betonte, dass das Ehrenamt unbezahlbar sei. Bischof Scheuer nannte die Preisträgerinnen und Preisträger „Hoffnungsträger“, die Menschen in einer manchmal dunklen und schweren Zeit beistehen. „Solidarität geschieht ohne Kalkül, sie ist keine Strategie, sondern eine innere Stimmigkeit und das Empfinden: ‚Da kann ich nicht wegschauen‘“. Sozial-Landesrätin Gerstorfer erklärte, es brauche starke Persönlichkeiten wie die Preisträgerinnen und Preisträger, die andere in die Gesellschaft hereinholen.

Ehrung für mehr als 20 Jahre Einsatz
Mag. Ewald Kreuzer war von einer Jury mit Mitgliedern von Land OÖ und Diözese Linz unter dem Vorsitz von Erika Kirchweger unter 80 Einreichungen für diese Ehrung vorgeschlagen worden. In der von Bischofsvikar Willi Vieböck, dem Herausgeber der KirchenZeitung, gehaltenen Laudatio hieß es:

„Depression ist eine Krankheit, an der viele Menschen leiden. Und trotzdem wird sie oft nicht erkannt. Sie wird spät wahrgenommen und selten behandelt. Betroffene und Angehörige kämpfen mit Vorurteilen und trauen sich deshalb nicht, über ihre Krankheit zu reden. Genau an diesem Punkt setzt Ewald Kreuzer mit seinem Verein „pro homine“ an: In den Selbsthilfegruppen ist Platz für Begegnungen, Gespräche und Austausch von Erfahrungen. Hier trifft man auf Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden und die einen daher verstehen. 1996 gründete der ehemalige Krankenhausseelsorger in Steyr die erste Anlaufstelle für Menschen mit Depressionen, später folgten Linz, Wels und Vöcklabruck. Ewald Kreuzer und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig. Die Treffen finden einmal monatlich statt, zusätzlich gibt es regelmäßige Aktivitäten, wie Ausflüge oder eine Runde auf dem Minigolfplatz. Die Zusammenarbeit mit Spitälern, Ärzten und Pharmazeuten wird gepflegt. Daneben versucht Ewald Kreuzer, mit Vorträgen und Medienarbeit mehr Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu schaffen. Er sagt: 'Es gibt viele depressive Menschen, aber es wird immer erst dann darauf reagiert, wenn es zu einer Häufung von Suizidfällen kommt.' Für seinen Einsatz wird Ewald Kreuzer mit dem Solidaritätspreis ausgezeichnet."

Von der Betroffenen zur Peer-Beraterin
An der Verleihungsfeier nahmen viele Mitglieder und Freunde des Vereins pro homine teil. Auf ausdrücklichen Wunsch des geehrten Vereinsobmanns Ewald Kreuzer stand auch Ilse Ahammer mit ihm auf der Bühne. Sie erzählte, wie sie als ehemalige selbst Betroffene dank der Hilfe von pro homine ihre schwere Leidenskrise überwinden konnte. Seitdem engagiert sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich als Peer-Beraterin in der Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige und organisiert gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Enormes Medien-Echo
Der ORF OÖ, zahlreiche Print- und online-Medien berichteten über diese Verleihung des 26. Solidaritätspreises der Linzer KirchenZeitung. Life Radio führte mit pro homine Obmann Ewald Kreuzer ein Interview, das unter dem Titel „Himmel auf Erden – Geschichten aus dem Leben“ am Sonntag, den 19. Mai 2019, gegen 20:20 Uhr auf Life Radio gesendet wird. Danach kann das Interview online unter folgendem Link zum Nachhören abgerufen werden: https://www.dioezese-linz.at/himmelauferden.

Fotos: KirchenZeitung Linz

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Neu in Steyr: Gruppen-Psychotherapie bei PROGES

„Wir schaffen Gesundheit“

PROGES pro homine
Unter diesem Motto lud der Verein PROGES am 8. Mai 2019 zur offiziellen Eröffnung seiner Außentherapie-Stelle in Steyr. Diese befindet sich leicht erreichbar mitten im Zentrum am Steyrer Stadtplatz Nr. 7 (oberhalb der Stadtapotheke).
Zur feierlichen Eröffnung war neben Vertretern der Stadtgemeinde und der lokalen Gesundheits- und Sozialeinrichtungen auch unser Verein pro homine geladen. Obmann Mag. Ewald Kreuzer und Selbsthilfegruppen-Koordinatorin Birgit Kastner nahmen die Gelegenheit wahr, auf das Angebot unserer begleiteten Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige aufmerksam zu machen und unsere Flyer in der neuen Einrichtung von PROGES aufzulegen.

Zusammenarbeit mit pro homine

PROGES Steyr
Unser Verein pro homine kooperiert bereits seit längerer Zeit in Linz und Wels mit PROGES, wo die Treffen unserer Selbsthilfegruppen in dessen Räumlichkeiten stattfinden. Die Möglichkeit, eine Psychotherapie nicht nur in Einzelsitzungen, sondern auch in Form einer Gruppensitzung zu absolvieren, ist neu in Steyr und besonders auch für die Teilnehmenden in unseren Selbsthilfegruppen interessant. Die Erfahrungen damit sind gut, schilderte PROGES-Geschäfts-führerin Dr.in Doris Formann. Interessenten können sich über dieses Angebot informieren bei der Clearing-stelle Psychotherapie unter der Telefon-Nummer: 0800/20 25 33. Der Verein pro homine freut sich auf gute Zusammen-arbeit mit PROGES auch hier in Steyr!

Fotos: PROGES – Wir schaffen Gesundheit
(1) PROGES Geschäftsführerin Dr.in Doris Formann und pro homine Obmann Mag. Ewald Kreuzer
(2) Wilhelm Hauser (Vbgm. Steyr), Mag.a Dr.in Doris Formann (GF PROGES), Ing.in Mag.a Regina Aspalter (LAbg. OÖ) und Obmann OÖGKK Albert Maringer (Vorstandsvorsitzender PROGES) bei der Eröffnung der PROGES Therapie Außenstelle in Steyr

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Frühlingsspaziergang zum „pro homine Baum“ in der Streuobstwiese


ausflug
Am Palmsonntag, dem 14. April 2019, trafen sich neun Teilnehmer der Selbsthilfegruppe Steyr zu einem Frühlingsspaziergang beim Cafe Drahtzug in der Unterhimmler Au.

Die Temperatur war zwar etwas frisch, aber alle waren wohlgelaunt und schon neugierig auf unseren "neuen Patenbaum" in der Streuobstwiese. Letztes Jahr wurde der ursprüngliche Baum (ein Pfirsichbaum), der leider eingegangen war, durch einen Ontario Pflaumenbaum ersetzt.

Nach einer kurzen Wanderung gelangten wir zu "unserem Baum" und waren beeindruckt, wie schön er blüht. Möglicherweise gibt es dieses Jahr schon eine Kostprobe von ihm. Nun ging es weiter entlang der Steyr durch den Auwald.

Fast zwei Stunden war die Gruppe bei angeregtem Gespräch unterwegs, ehe zum Abschluss im Cafe Drahtzug eine gemütliche Kaffee- und Teepause eingelegt wurde.

Bericht und Fotos: Ilse Ahammer (Peer Beraterin)

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Treffen aller pro homine Selbsthilfegruppen-Teams

team
Am 29. März 2019 trafen sich die Mitarbeiter-Teams der vier Selbsthilfegruppen von Steyr, Linz, Wels und Vöcklabruck des Vereins pro homine zu einer gemeinsamen Reflexionsrunde. Tagungsort war das Vereinszentrum von Proges/Komm! in der Linzer Stieglbauernstraße 11.

SHG-Koordinatorin Birgit Kastner begrüßte uns mit Sekt, Brötchen, Kuchen und Kaffee und lud als Einstimmung zur Feier ihres „runden“ Geburtstages ein. Dann folgte eine Feedbackrunde mit Erfahrungsaustausch, Diskussionen über wichtige Themen, diverse Infos und Terminplanung.

Es gab viel zu besprechen, denn die Runde hatte sich lange nicht getroffen. Die Zeit wurde wieder einmal zu kurz, und es wurde vereinbart, die nächste Reflexionsrunde im Herbst länger anzusetzen.

Kompetente Begleiter in allen Selbsthilfegruppen
Die pro homine Selbsthilfegruppen an den vier Standorten in Oberösterreich sind personell gut aufgestellt durch fachlich kompetente Begleiter-Teams.

Team Steyr: Birgit Kastner, Ilse Ahammer, Ewald Kreuzer, Renate Burgholzer
Team Linz: Gina Obermüller-Singer, Natalie Holzer, Christian Snetivy
Team Wels: Natalie Holzer, Gina Obermüller-Singer, Maria Selinger
Team Vöcklabruck: Elisabeth Wagner, Andreas Lakits

Bericht und Fotos: Ilse Ahammer

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Enormes Interesse in Pfarre Obergrünburg: Vortrag über „Wege aus Depression und Suizidgefahr“

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Über Einladung des Kath. Bildungswerkes der Pfarre Obergrünburg hielt der Obmann des Vereines pro homine, Mag. Ewald Kreuzer aus Steyr, am 23. März 2019 einen viel beachteten Vortrag zum Thema "Wege aus Depression und Suizidgefahr". Über 70 Personen (!) folgten im dicht besetzten Saal des Pfarrheimes dem PowerPoint-Vortrag mit eingespielten Schilderungen von Betroffenen über ihre leidvollen Erfahrungen mit Depressionen. Auch Teilnehmer aus der Selbsthilfegruppe Steyr waren gekommen, die sich diesen interessanten Vortrag nicht entgehen lassen wollten.

Viele Wege zur Heilung
Mag. Ewald Kreuzer, der nach seinem Theologiestudium auch eine Ausbildung zum Dipl. Lebens- und Sozialberater absolvierte, stellte das bei der Behandlung von Depressionen in der Praxis gut bewährte „Drei-Säulen-Modell“ vor. Es umfasst neben der Einnahme von Medikamenten (besonders wichtig in der Akutphase einer Depression ) und verschiedenen Angeboten der Psychotherapie auch eine Verbesserung der Lebensqualität durch die Umstellung der bisherigen Lebens- und Arbeitsweise. Die Teilnahme in einer Selbsthilfegruppe ist ebenfalls hilfreich und ermöglicht den Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen. Der Verein pro homine bietet solche begleitete Selbsthilfegruppen in Steyr, Linz, Wels und Vöcklabruck an. Gesunde Ernährung, Bewegung in der Natur, soziale Kontakte und eine klare Tagesstruktur wirken sich positiv auf den Heilungsverlauf aus. Es gilt, die negative Gedanken-Spirale zu durchbrechen und wieder zu einem erfüllten Leben zu finden.

Zurück in stabiles Leben
Im Anschluss an den mit viel Applaus bedachten Vortrag berichtete die junge Studentin B.S. aus Leonstein auf eindrucksvolle Weise, wie sie aus ihrer persönlichen Suizidgefahr wieder zu einem stabilen Leben gefunden hat. Peer-Beraterin Ilse Ahammer stellte die Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige vor und lud zur Teilnahme ein. Der Info-Tisch des Vereins pro homine mit vielen Unterlagen, Foldern und Büchern fand reges Interesse beim Publikum.
Das engagierte Team des Pfarrheimes lud im Anschluss zu einer kulinarischen Stärkung ein, bei der noch so mancher lebhafte „small talk“ im Foyer geführt wurde.

Bericht: Ilse Ahammer (Fotos), Ewald Kreuzer

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Gesprächsabend über „sinnerfülltes Leben“

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Am Montag, 11. März 2019 hatte die Selbsthilfegruppe Steyr einen besonderen Gast in ihrer Mitte. Die Psychotherapeutin Mag.(FH) Pamela Forster aus Garsten sprach zu uns und mit uns über das Thema „Sinnerfülltes Leben“. Zuvor stellte sie sich der Gruppe kurz vor und schilderte, dass sie im Alter von zweieinhalb Jahren Opfer eines schweren Autounfalls wurde und seitdem auf den Rollstuhl angewiesen ist. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin nach der Logotherapie und Existenzanalyse von Viktor Frankl.

Viktor Frankl: Sinnfindung durch Werte
Der Wiener Facharzt für Psychiatrie war im Zweiten Weltkrieg im Konzentrationslager, das er als einziger seiner ganzen Familie überlebte. Er bekam eine tiefe Depression. Einen neuen Sinn in seinem Leben fand er dadurch, anderen Menschen zu helfen durch die von ihm entwickelte Logotherapie. Er heiratete wieder und machte im Alter sogar noch den Pilotenschein.

Es geht immer wieder weiter, das Leben steht nicht still. Es ist wichtig im Leben einen Sinn zu finden, sonst wird man krank. Es ist ein Geist in uns vorhanden, der uns ausmacht, manchmal ist er nur verschüttet, und man muss suchen. Viktor Frankl empfiehlt drei Wege:
  • Schöpferische Werte: künstlerische Tätigkeiten, auch Arbeit kann Freude machen, der Garten, der Glaube, das Urvertrauen.
  • Erlebniswerte: den Moment wahrnehmen und erleben - aktiv oder passiv, bewusst die Sonne spüren, spazieren gehen … Dann kommt auch die Dankbarkeit für das Leben in uns hoch.
  • Einstellungswerte: Wie verhalten wir uns? Sehen wir uns als Opfer? Oder bin ich mehr als meine Krankheit? Humor ist, wenn ich trotzdem lache. Frankl verwendete den Begriff der „Trotzmacht des Geistes“.
Den eigenen Weg finden
Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg, einen Sinn in seinem Leben zu finden. Es gibt viele Geschenke, Hilfen, Lichter auf unserem Lebensweg, man muss sie nur sehen und beachten. Wir tragen Verantwortung für uns selber und für unsere Mitmenschen. Es ist besser mehrere Dinge in seinem Leben zu haben, die uns Sinn geben, damit wir, wenn eines wegbricht, nicht untergehen.

Am Ende dieses interessanten Gesprächsabends überreichte pro homine Obmann Ewald Kreuzer unserem sympathischen Gast Pamela Forster einen kleinen Blumenstock als „Dankeschön“ für ihr Kommen und die wertvollen Impulse für ein sinnerfülltes Leben.

Bericht: Ilse Ahammer (Fotos), Ewald Kreuzer

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Besuch im Krippenmuseum Großraming

Krippe
Am 4. Jänner 2019, gleich zu Jahresbeginn, besuchte eine kleine, aber feine Gruppe aus Steyr unser langjähriges pro homine Mitglied Rosina Gruber im Ennstal. Durch die tiefverschneite Winterlandschaft ging es der Enns entlang nach Großraming, wo uns in ihrem Haus eine tolle Krippenausstellung erwartete.

400 Krippen in drei Räumen
An die 400 Kastenkrippen, alles Unikate, hat Rosi im Lauf der Jahre mit sehr viel Liebe selbst angefertigt. Die erste im Jahr 1983. Zu jeder dieser Krippen gibt es eine Geschichte und viele Besonderheiten. Einige sind in einem Kürbis, andere in einem Nähkästchen, in einer Schachtel oder anderen Behältnissen direkt hineingebaut. Da gibt es Krippen, die das Elternhaus von Rosina zeigen, die Stadt Steyr oder andere Orte und auch Menschen, die für die Künstlerin wichtig sind. Die verschiedensten christlichen Szenen werden dargestellt, wie etwa auch in einigen Fastenkrippen. Aber all diese Schätze sind nicht zu kaufen, für Rosina steckt zu viel Herzensblut in jeder einzelnen ihrer Krippen, die wie Kinder für sie sind.

Rosi Gruber - eine bewundernswerte Frau
Im Stiegenhaus ihres Hauses sehen wir noch viele Bilder, die ebenfalls Rosina gemalt hat. Auch diese Aquarelle beeindrucken uns sehr. Zum Abschluss lädt uns diese bewundernswerte Frau noch zu Kaffee und Keksen in ihre sehr gemütliche Stube, wo fast alles aus Holz ist. Ein Kachelofen verströmt angenehme Wärme … Bei angeregten Gesprächen wird es spät, bis wir wieder zur Heimfahrt nach Steyr aufbrechen.

Bericht und Fotos: Ilse Ahammer

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