Feuriger Faschingsausklang!

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Am heurigen Faschingsdienstag waren einige Mitglieder der Steyrer Selbsthilfegruppe am Stadtplatz unterwegs. Einige kamen verkleidet oder im Gesicht bunt bemalt, andere in Alltagskleidung.

Auf der Bühne am Stadtplatz wurde mit Trommeln und anderen Instrumenten traditionelle afrikanische Musik aus Burkina Faso geboten. Überall waren originelle Kostümierungen zu sehen. Auch viele verkleidete Kinder genossen das Spektakel.

Faschingsverbrennen und Feuerwerk
Es herrschte ein buntes Treiben und eine frohe Stimmung in der Steyrer Innenstadt. Pro homine Obmann Ewald Kreuzer lud die Gruppe zu Kaffee, Tee und Faschingskrapfen ein, den sich alle natürlich gut schmecken ließen.

Zum Abschluss sorgte die Freiwillige Feuerwehr Steyr mit dem Verbrennen des Faschings, symbolisch dargestellt durch eine Stoffpuppe, für den traditionellen feurigen Faschingsausklang.

Bericht: Ilse Ahammer, Ewald Kreuzer / Fotos: Ilse Ahammer, Claudia Anzinger

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Selbsthilfegruppe absolviert Kung Fu Training

Training
Bei der Verleihung des Anerkennungspreises der OÖ. Vereinsakademie an den Verein pro homine am 23. September 2019 lernten wir Herrn Oliver Haas vom Shaolin Tempel Steyr kennen. Diesem wurde der Hauptpreis in der Kategorie Jugend und Nachwuchsarbeit verliehen. Auf Einladung von Oliver Haas besuchten einige Mitglieder der Steyrer Selbsthilfegruppe Ende Jänner ein Kung Fu Training.

Im „Hier und Jetzt“ sein
Nicht nur die Übungen selbst, sondern auch die Lebensphilosophie, die dahinter steht, beeindruckten uns. Groß, locker und kräftig soll man sich vorstellen, dass man ist. Damit ändert sich auch die gesamte Körperhaltung. Weiters soll man versuchen, immer "sein Bestes" zu geben. So ist richtig, wie man ist, auch wenn es im Vergleich zu anderen vielleicht nicht so optimal ist. Aber man hat ja "sein eigenes Bestes" gegeben. Im "Hier und Jetzt" zu sein, sich ganz auf die Übungen zu konzentrieren, ist ein weiteres wichtiges Merkmal.

Uns hat dieser Abend sehr gut gefallen und wir konnten einige Lebensweisheiten mit nach Hause nehmen!

Bericht: Ilse Ahammer, Fotos: Ilse Ahammer, Claudia Anzinger

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Wieder originelle Adventfeier

21 Mitglieder und Freunde des Vereins pro homine konnte Obmann Ewald Kreuzer bei der traditionellen Adventfeier am 7. Dezember 2019 in Steyr herzlich begrüßen. Sie kamen aus dem Enns- und Steyrtal, dem Salzkammergut und dem oberösterreichischen Städte-Dreieck Linz-Wels-Steyr. Die Feier fand wie in den letzten Jahren in der gewohnt gemütlichen Atmosphäre des Gasthofs Bauer im Steyrer Stadtteil Eysnfeld statt. Die Tische waren liebevoll mit einem Papierschiffchen samt Nikolo von Claudia Anzinger geschmückt, die auch eine selbst gestaltete Weihnachtskrippe neben dem Christbaum und dem Tisch mit den vorbereiteten Weihnachtsgeschenken aufstellte.

Drehorgel
Lustige und stimmungsvolle Videos
Alle waren neugierig, wie pro homine Obmann Ewald Kreuzer heuer diesen Abend gestalten würde und wer denn der angekündigte Überraschungsgast ist. Zuerst wurde allen ein eindrucksvolles Video von der Stadt Steyr gezeigt, in dem auch das Elternhaus des Vereinsobmanns am Michaelerplatz mit wunderschönem Ausblick auf die beiden Flüsse Enns und Steyr zu sehen war. Anschließend gab es weitere lustige, stimmungsvolle, musikalische, aber auch nachdenkliche Videos.

Drehorgelspieler als Überraschungsgast
Nach der Aufnahme der Essensbestellungen wurde ein origineller Überraschungsgast vorgestellt: Herr Hans Günther Hoppe, ein Drehorgelspieler, der ursprünglich von der norddeutschen Insel Sylt stammt und seit vielen Jahren in Steyr lebt. Dies war eine Premiere für unseren Verein. Alle Anwesenden scharten sich um den sympathischen Drehorgelspieler, der manche Feiern in den Steyrer Alten- und Pflegeheimen musikalisch umrahmt und auch auf Adventmärkten zu sehen ist. Herr Hoppe erklärte zunächst die technische Funktionsweise seines Instrumentes. Danach folgten mehrere musikalische Darbietungen, die großen Anklang fanden. Wir sangen dazu einige Weihnachtslieder. Viele machten auch Fotos und Video-Aufnahmen mit ihren Handys.

Weihnachtspäckchen für alle Vereinsmitglieder
Nach dem gemeinsamen Abendessen, bei dem viele Gespräche miteinander geführt wurden, leitete Christian Pramhas die vorweihnachtliche Geschenke-Verteilung ein. Beim Ankommen hatten alle Vereinsmitglieder eine Losnummer gezogen für die von Christians Mutter liebevoll gestalteten Päckchen, die nun überreicht wurden. Alle waren über diese Geschenke sehr erfreut. Manche machten auch von der Möglichkeit Gebrauch, ihr Geschenk am „freien Markt“ mit anderen zu tauschen.

Schnell vergingen die angenehmen Stunden dieses adventlichen Abends. Die Ersten brachen auf, um nach Hause zu fahren. Einige wenige, der „harte pro homine Kern“, blieb noch etwas länger. Alle waren sich einig: „Diese Einstimmung auf Weihnachten war wieder sehr gut gelungen.“

Bericht: Ilse Ahammer (Text, Fotos), Claudia Anzinger (Fotos), Ewald Kreuzer (Text)

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Premiere: „Tag der Selbsthilfe“ im LKH Steyr

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Am Dienstag, den 12. November 2019 fand zum ersten Mal im Landeskrankenhaus Steyr der „Tag der Selbsthilfe“ statt. Perfekt vorbereitet und organisiert wurde er unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ von Gabriela Simmer BA, MA, der Selbsthilfebeauftragten des Spitals. Das LKH Steyr erhielt im Vorjahr das Gütesiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ vom Dachverband der OÖ Selbsthilfe verliehen.

22 Selbsthilfegruppen nahmen teil
Im Erdgeschoss von Haus 7 warteten die bereitgestellten Tische mit Sesseln auf die teilnehmenden Selbsthilfegruppen. Viele hatten Roll ups sowie Folders, Zeitschriften und Info-Material aufgelegt. Die Palette reichte thematisch von Herzerkrankungen, Diabetes, Multiple Sklerose, Rheuma, Krebs, Alzheimer bis Epilepsie, Anonyme Alkoholiker, Lungenerkrankungen, Treffpunkt pflegende Angehörige, Mobiles Hospiz, Trauer, Burnout bis psychische Probleme. Insgesamt nahmen 22 Selbsthilfegruppen und Organisationen wie der Zivilinvalidenverband OÖ, La Leche Liga Österreich, der Verein Lichen Sclerosus sowie unser Verein pro homine teil.

Reges Kommen und Gehen
Die Veranstaltung fand im Gang vor dem Speisesaal statt, sodass ein reges Kommen und Gehen um die Mittagszeit herrschte. Auch eine Getränkebar mit Obst war vorhanden. Viele informative und interessante Gespräche mit Patienten, Personal und Besuchern des LKH Steyr entstanden. Auch die Kollegiale Führung des Spitals, bestehend aus Dr. Michael Hubich (Ärztlicher Direktor), Mag. Heinz Kosma (Kaufmännischer Direktor) und DGKP Walpurga Auinger (Pflegedirektorin) besuchten die Info-Stände der Selbsthilfegruppen und nahmen sich Zeit für Gespräche mit deren Vertretern.

Gespräche beim pro homine Stand
Der Verein pro homine war durch Obmann Mag Ewald Kreuzer und Peer-Beraterin Ilse Ahammer vertreten. Auch zwei aktive Vereinsmitglieder, Claudia Anzinger und Josef Reisinger, unterstützten das Team. Gerne gaben sie auf die vielen gestellten Fragen Auskunft, erzählten vom Ablauf eines Selbsthilfegruppenabends und stellten Informationsmaterial zur Verfügung.
Beim Besuch des pro homine Standes unterstrich der ärztliche Direktor Dr. Hubich im Gespräch mit Vereinsobmann Mag. Kreuzer die wichtige Bedeutung von Selbsthilfegruppen, die ihr erworbenes Fachwissen und ihre persönlichen Erfahrungen anderen zur Verfügung stellen.

Das Resümee: Dieser „Tag der Selbsthilfe“ war - alles in allem - eine gelungene Veranstaltung!

Bericht: Ilse Ahammer (Fotos), Ewald Kreuzer

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Welttag der psychischen Gesundheit: Vortrag im Dominikanerhaus Steyr

"Von Depressionen geheilt“
lautete das Thema eines Powerpoint-Vortrages am 14. Oktober 2019, den pro homine Obmann Mag. Ewald Kreuzer anlässlich des Internationalen Tages der psychischen Gesundheit im Festsaal des Dominikanerhauses Steyr hielt. Über 30 Personen nahmen an dieser Veranstaltung teil.

Werden psychisch Kranke vergessen?
Einleitend nahm der Referent auf einen Artikel in der „Presse“ Bezug, der am 10. Oktober 2019 (Weltgesundheitstag) mit der Schlagzeile erschien: „Vergessen wir die psychisch Kranken?“ Darin wird der eklatante Mangel in Österreich an Fachärzten für Psychiatrie und an Psychotherapeuten beklagt, der oft zu langen Wartezeiten führt. Dies kann aus einer akuten psychischen Krise zu einer chronischen Erkrankung führen. Jeder fünfte Mensch ist innerhalb eines Jahres von einer psychischen Erkrankung betroffen, fünf Prozent der Bevölkerung sind sogar schwer psychisch krank, den größten Anteil davon machen Angststörungen und Depressionen aus. Auch die Suizidrate ist mit 1224 Personen im Jahr 2017 in Österreich hoch (OÖ: 207) und übertrifft die Anzahl der Verkehrstoten.

Der Weg aus der „dunklen Nacht“
Wie der Weg vieler betroffener Menschen aus der „dunklen Nacht“ zurück zu neuer Lebensfreude gelingt, erläuterte Mag. Ewald Kreuzer anhand des „Drei-Säulen-Modells“, mit dem Depressionen heute wirksam behandelt und geheilt werden können. Neben Medikamenten, die besonders in der Akut-Phase notwendig sind, können Betroffene verschiedene Angebote aus dem Bereich der Psychotherapie nützen, die für sie hilfreich sind wie z.B. Schreib-, Musik-, Mal-, Ergo-, Gesprächs- oder Reittherapie. Ein wichtiges Augenmerk sollte beim Genesungsprozess unter dem Aspekt „Was tut mir gut?“ auch auf den persönlichen Lebensstil gerichtet werden, auf die familiären Beziehungen, auf das soziale Umfeld und auf den beruflichen Bereich. Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe wirkt sich nach wissenschaftlichen Studien ebenfalls sehr positiv auf den Heilungsprozess aus.

Infos über Selbsthilfegruppe und Büchertisch
Nach dem Vortrag und mehreren Anfragen aus dem Publikum informierte pro homine Vorstandsmitglied MMag. Renate Burgholzer über die Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige, die sich jeden zweiten Montag im Monat im Dominikanerhaus trifft. Das pro homine SHG-Team Steyr bot auch einen Info-Tisch mit Fachliteratur und Folders zum Thema „Depression“ an, der von Claudia Anzinger und Renate Burgholzer betreut wurde.

Christian Pramhas sorgte in bewährter Weise mit Getränken und kleinen Snacks für die Bewirtung der nach dem Vortrag noch zum „Small Talk“ gebliebenen Zuhörer im Foyer. Unter ihnen befand sich auch Mag. Christoph Slupetzky, dem beim österreichischen Zweig des internationalen Pharma-Unternehmens Janssen für Patientenanliegen und Patientenorganisationen zuständigen Referenten, der eigens von Wien zum Vortrag angereist war und sich angeregt mit pro homine Obmann Ewald Kreuzer über die Behandlung von Depressionen austauschte.

Fotos: Claudia Anzinger, Bericht: Ewald Kreuzer

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