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Steyrer Selbsthilfegruppe trifft sich wieder ab 10. Mai

Gegen Depression und Einsamkeit

Seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 nehmen psychische Belastungen und Erkrankungen zu. Zahlreiche Menschen leiden an Depressionen, Ängste, Schlafstörungen und Einsamkeit. Der Verein pro homine startet ab Mai wieder mit seinen begleiteten Selbsthilfegruppen in Steyr, Wels und Vöcklabruck.

„In den vergangenen Monaten konnten wir zu Betroffenen und Angehörigen nur per Telefon und über WhatsApp Kontakt halten. Zudem boten wir eine Online-Selbsthilfegruppe an“, berichtet Ewald Kreuzer, Gründer und Obmann des Vereins pro homine. Der Steyrer Theologe und Diplom-Lebensberater hat mit einem ambitionierten Team ein Netzwerk von Selbsthilfegruppen in Oberösterreich ins Leben gerufen und dafür den Solidaritätspreis 2019 erhalten.

Treffen im Dominikanerhaus

„Sozialkontakte sind für die psychische Gesundheit wichtig und der Austausch mit anderen Menschen lebensnotwendig“, betont Ewald Kreuzer. Nach der coronabedingten Zwangspause ist daher die Freude groß, nun wieder regelmäßige Selbsthilfegruppen-Treffen abhalten zu können. Ab Mai nehmen die pro homine Selbsthilfegruppen in Steyr und Vöcklabruck ihre Gruppentreffen wieder auf, ab Juni folgt die Gruppe in Wels und ab Herbst auch in Linz. Alle Treffen sind behördlich genehmigt und finden unter Einhaltung der üblichen Sicherheitsvorkehrungen statt wie Tragen von FFP2-Masken, Hände desinfizieren, Abstand halten, Lüften der Räume, Erfassung der Kontaktdaten der teilnehmenden Personen.

Das nächste Treffen der Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischen Belastungen und deren Angehörige findet am Montag, 10. Mai 2021 um 19.30 Uhr im Dominikanerhaus (Grünmarkt 1, 2. Stock) statt. Das Begleitteam Renate Burgholzer, Ewald Kreuzer, Doris Steinmaßl und Gerlinde Oberbramberger steht den Teilnehmenden gerne als Gesprächspartner zur Verfügung. Weitere Treffen: jeden zweiten Montag im Monat (19.30 Uhr, Dominikanerhaus).

TIPS Vöcklabruck: „Psychische Erkrankungen kann man nicht sehen“

Ein Beitrag von Katharina Wurzer in der Online-Ausgabe der TIPS Vöcklabruck beginnt mit diesen Worten: <br>

Seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 nehmen psychische Belastungen und Erkrankungen zu. Studien der Donau-Universität Krems zeigen etwa, dass sich depressive Symptome, Ängste oder Schlafprobleme mindestens verdreifachten. Ein Angebot, das Abhilfe schaffen möchte, sind die Selbsthilfegruppen des Vereins Pro Homine. Tips hat sich mit Anneliese Gnigler und August Weinheimer unterhalten. Die Gruppe in Vöcklabruck startet am Dienstag, 11. Mai um 19 Uhr im Lebzelterhaus.

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