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Einander ohne Vorurteile begegnen

Infostand Steyr beim Tag der Begegnung 2019

Am 6. Juni 2019 fand am Steyrer Stadtplatz bereits zum sechsten Mal der "Tag der Begegnung“ statt. Er bot die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung mit Menschen, die eine körperliche bzw. geistige Behinderung haben und deswegen oft mit sozialer Ausgrenzung und Vorurteilen konfrontiert sind. „Solche Vorurteile kann man am besten durch direkte Begegnung abbauen“, ist Rollstuhlfahrer Mag. Wolfgang Glaser, pro homine Vize-Obmann und Initiator dieser Veranstaltung, überzeugt. Deshalb rief er den „Tag der Begegnung“ ins Leben in Zusammenarbeit mit den Steyrer Behindertenorganisationen und mit Unterstützung des Ausschusses für Frauenangelegenheiten und Gleichbehandlungsfragen sowie dem Sozialressort der Stadt Steyr.

Starke Beteiligung
Beteiligt waren heuer an diesem Aktionstag die Lebenshilfe OÖ, der OÖ. Zivilinvalidenverband, pro mente OÖ, das Empowerment-Center des Kompetenznetzwerks KI-I, das Rote Kreuz, der Multiple Sklerose Regionalclub Steyr, die Miteinander GmbH, die Volkshilfe OÖ, FAB Organos und der Verein pro homine. Musikalisch umrahmt wurde der Begegnungs-Tag vom blinden Liedermacher und Sänger Walter Stöger. Unser pro homine Info-Stand vor der Stadtapotheke wurde vom dreiköpfigen Team Ilse Ahammer, Claudia Anzinger und Mag. Ewald Kreuzer betreut. Bei strahlendem Sommerwetter entstanden viele interessante Gespräche mit vorbeikommenden Passanten, die einen Flyer mit wichtigen Infos zum Thema Depression bekamen und eine Einladung zu den Treffen der Steyrer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige.

Bericht und Fotos: Ilse Ahammer, Ewald Kreuzer

Tag der Begegnung schafft Verständnis für Menschen mit Behinderung

Beim Infostand auf der Straße in Linz

„Menschen mit Behinderung sind oft mit sozialer Ausgrenzung und Vorurteilen konfrontiert. Isolation und Vorurteile kann man am besten durch direkte Begegnung abbauen“ meint Mag. Wolfgang Glaser, Obmann-Stellvertreter von pro homine.

Gemeinsam mit dem Behinderten-koordinator der Stadt Linz, Ing. MAS Ewald Reinthaler, organisierte Wolfgang Glaser nun bereits schon zum achten Mal den „Tag der Begegnung“.

„Mit dem Tag der Begegnung wollen wir aufzeigen, dass Menschen mit Behinderung ein selbstverständlicher und wichtiger Teil unserer Gesellschaft sind“, erklärt Glaser.

An dem Tag der Begegnung, der dieses Jahr am 30. Juni 2017 stattfand, traten zahlreiche Behindertenorganisationen durch verschiedenste Aktionen und auf kreative Weise an der Linzer Landstraße von 10 bis 15 Uhr mit der Bevölkerung in Kontakt und machten auf die Situation von Menschen mit Behinderung aufmerksam.

Auch dieses Jahr hat sich der Verein pro homine mit einem Stand am Tag der Begegnung in Linz beteiligt. Vertreten hat pro homine dabei die Obmann-Stellvertreterin Gina Obermüller und es ergaben sich wieder viele interessante Gespräche. Beteiligt am Tag der Begegnung waren weiters die Selbstbestimmt-Leben-Initiative OÖ, die Miteinander GmbH, der Verein Marathon, Diakoniewerk Gallneukirchen, Gut Verstanden GmbH und die Plattform für bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in OÖ sowie die Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung.

Auch Künstler mit und ohne Behinderung, wie der blinde Liedermacher Walter Stöger, waren am Tag der Begegnung aktiv. Der nächste Tag der Begegnung wird am 14. September am Steyrer Stadtplatz von 9.30 Uhr bis 13 Uhr auch mit dem Verein pro homine stattfinden.

Fotos: Wolfgang Glaser

“Tag der Begegnung” fördert Verständnis füreinander

Begegnungen auf der Straße

Menschen mit Behinderung sind oft mit sozialer Ausgrenzung und Vorurteilen konfrontiert, die man am besten durch direkte Begegnung abbauen kann”, ist Rollstuhlfahrer Wolfgang Glaser überzeugt. Aus diesem Grund rief der engagierte pro homine Vize-Obmann und Pressereferent gemeinsam mit zahlreichen Behinder-tenorganisationen, die im Raum Steyr aktiv sind, dem Ausschuss für Frauenangelegenheiten und Gleichbehandlungs-fragen sowie dem Sozialressort der Stadt Steyr den „Tag der Begegnung“ ins Leben. Am 16. Juni 2016 fand er nun bereits zum vierten Mal am Steyrer Stadtplatz statt. Dabei hatten behinderte und nicht behinderte Menschen die Möglichkeit, persönlich miteinander in Kontakt zu kommen.

Unser Verein pro homine für psychisch beeinträchtige Menschen war auch diesmal wieder mit einem Info-Stand vertreten. Obmann Ewald Kreuzer und Peer-Beraterin Ilse Ahammer verteilten Folder und luden die Passanten ein, Lose zu ziehen. Auf diesen stand ein aufbauendes Sprichwort und ein Gutschein für einen kostenlosen Besuch der Steyrer Selbsthilfegruppe. Das Interesse an dem aktuellen Thema Depression war groß und es ergaben sich viele interessante Gespräche und Begegnungen.

Am „Tag der Begegnung“ beteiligten sich heuer auch die Lebenshilfe, die Miteinander GmbH, die Volkshilfe, pro mente OÖ, FAB Organos, die Selbstbestimmt-Leben-Initiative OÖ, der Kriegsopferverband und das Rote Kreuz. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom blinden Liedermacher Walter Stöger.

Weitere Fotos: Ilse Ahammer / Privat (Foto von Walter Stöger)

Tag der Begegnung in Linz

Mitarbeiter beim Straßeneinsatz in Linz

Am 4. Juli 2014 fand auf der Linzer Landstraße zwischen Taubenmarkt und Mozartkreuzung der „Tag der Begegnung“ statt. Die Absicht der verschiedenen Behinderten-organisationen war es, auf sich aufmerksam zu machen, Hemmschwellen abzubauen und mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Dafür ließen sie sich viele kreative Ideen einfallen.

Pro homine machte auf das Thema Depression aufmerksam. Dazu wurden Passanten gebeten, mitzuteilen, was ihnen über schwierige Zeiten hinweghalf. Diese Ideen haben wir schriftlich festgehalten, um sie an die Besucher unserer Gruppe weiterzugeben.

Als Dankeschön für das Teilen ihrer Gedanken wurden die Personen dann eingeladen, einen Gutschein (für einen kostenlosen Besuch der Selbsthilfegruppe) aus unserem Korb zu ziehen. Da auf jedem dieser Gutscheine ein motivierender Spruch stand, machte das Ziehen den Passanten riesigen Spaß. Die Kombination von vorangegangenem offenem, persönlichem Gespräch und der Freude und Neugier „Was werde ich denn für einen Text ziehen?“ führte zu schönen, berührenden Momenten.

(Gertraud Leitner-Fischlauer)

Fotos

pro homine mit dabei

Am 12.6.2014 wurde in Steyr am Stadtplatz der „Tag der Begegnung“ zwischen Behinderten und Nichtbehinderten veranstaltet. Unser Verein mit Schwerpunkt Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depressionen und deren Angehörigen nahm ebenfalls daran teil.

Sinn dieses Tages sollten Gespräche, Kennenlernen, Enttabuisierung, Austausch zwischen Beeinträchtigten und Nichtbeeinträchtigten sein. An unserem Stand ergaben sich viele interessante Kontakte. Durch Verteilung unseres Flyers und Terminen für unsere Gruppentreffen konnten wir großes Interesse an der Thematik psychisch Beeinträchtigter erwecken. Auch die Möglichkeit eine Karte zu ziehen mit einem positiven Spruch und einem Gutschein für einen kostenlosen Besuch in der Steyrer Selbsthilfegruppe fand guten Anklang.

Unser Obmann, Mag. Ewald Kreuzer, sammelte für seine nächsten Vorträge Erfahrungen von Betroffenen, was ihnen persönlich geholfen hatte, wenn es Ihnen nicht so gut ging. Alles in allem ein gut gelungener Tag mit vielen anregenden Gesprächen. (Ilse Ahammer, Peer Beraterin i.A.)

PS: Ein vom RTV Steyr über diese Veranstaltung gedrehter Beitrag samt einem Interview mit pro homine-Obmann Ewald Kreuzer wurde im Steyrer Regional-Fernsehen ausgestrahlt und kann hier angesehen werden.

Fotos

Infostand beim "Tag der Begegnung"

Christian Pramhas und Ewald Kreuzer beim Infotisch

Am 13. Juni 2013 wurde von 9.30 bis 12.30 Uhr auf dem Stadtplatz in Steyr vom Ausschuss für Frauenangelegenheiten und Gleichbehandlungsfragen und dem Sozialressort der Stadt Steyr ein „Tag der Begegnung“ zwischen Menschen mit und ohne Behinderung veranstaltetet. Durch verschiedenste Aktionen verschiedener Organisationen und auf kreative Art und Weise wurde auf die Thematik Behinderung aufmerksam gemacht.

Der Verein pro homine war mit einem Schriften- und Infotisch vertreten, da auch psychische Beeinträchtigungen die Lebensqualität von Menschen einschränken, nicht nur physische Handicaps. (Foto: Obmann Mag. Ewald Kreuzer (re) und Vereinskassier Christian Pramhas (li).

Am Abend fand um 18 Uhr Uhr im Bildungszentrum Dominikanerhaus noch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Leben mit Behinderung im Raum Steyr“ statt. Am Podium waren Menschen mit den unterschiedlichsten Formen der Behinderung vertreten. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Hannes Fehringer von den Oberösterreichischen Nachrichten.

Einen fünfminütigen Videobericht über den „Tag der Begegnung“ von RTV finden Sie hier.

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